1967 - 2017 50 Jahre Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

Bergparade in Schwarzenberg zurück zurück
Lage:
Fundgrube Sauschwart mit Haldensturz Schachtkaue und Haldensturz Im   Bereich   der   späteren   Fundgrube   Sauschwart   gab   es   im   16.   Jahrhundert   nur   unbedeutende   Silberfunde. Erwähnt   wurde   sie   bereits   1499.   Von   1604   bis   1673   baute   man   auf   der   Grube   zeitweilig   große   Mengen   an Kobalterzen   ab.   Wasserprobleme   brachten   die   Grube   zum   Erliegen.   Nachdem   der   Markus-Semmler-Stollen um    1750    die    Grube    erreicht    hatte,    wurde    sie    von    der    Fundgrube    Sonnenwirbel    wieder    in    Betrieb genommen.   Wiederum   wurden   gute   Silber-,   Kobalt-   und   Wismuterze   abgebaut.   Da   die   Förderung   über   den alten   Tagschacht   zu   umständlich   war,   teufte   man   ab   1860   einen   neuen   Tagschacht,   den   Beustschacht,   ab. Aber   bereits   1861   kam   die   Fundgrube   Sauschwart   zum   Gesellschafter   Zug.   Der   alte   Schacht   blieb   zur Förderung   von   Wismutockererzen   weiter   bis   1929   und   nochmals   von   1935   bis   1938   in   Betrieb.   Um   1925 wurde   der   Handhaspel   durch   eine   elektrische   Fördereinrichtung   ersetzt.   Auf   der   FG   Sauschwart   stehen heute   noch   das   Huthaus,   das   Steiger-   und   Zimmerhaus   sowie   die   Kaue   mit   der   Fördermaschine   und   der Hängebank. Der Tagschacht wurde 1776 gemauert. Umfang der Arbeiten: - Reinigung und pflegen der Außenanlagen - Rasen mähen - streichen der Schachtkaue und des Haldensturz - Neubau Haldensturz im Jahr 2011
1967 - 2017 50 Jahre Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

zurück zurück Sankt Anna Sankt Anna Köhlerturm Köhlerturm Pulverturm Pulverturm FG Sauschwart FG Sauschwart Brendel-Stein Brendel-Stein Pflegschaft- objekte Quelle Quelle Bergparade in Schwarzenberg
Lage:
Fundgrube                         Sauschwart mit Haldensturz Schachtkaue und Haldensturz Im   Bereich   der   späteren   Fundgrube   Sauschwart   gab   es   im   16.   Jahrhundert nur   unbedeutende   Silberfunde.   Erwähnt   wurde   sie   bereits   1499.   Von   1604 bis   1673   baute   man   auf   der   Grube   zeitweilig   große   Mengen   an   Kobalterzen ab.    Wasserprobleme    brachten    die    Grube    zum    Erliegen.    Nachdem    der Markus-Semmler-Stollen   um   1750   die   Grube   erreicht   hatte,   wurde   sie   von der    Fundgrube    Sonnenwirbel    wieder    in    Betrieb    genommen.    Wiederum wurden   gute   Silber-,   Kobalt-   und   Wismuterze   abgebaut.   Da   die   Förderung über   den   alten   Tagschacht   zu   umständlich   war,   teufte   man   ab   1860   einen neuen    Tagschacht,    den    Beustschacht,    ab.    Aber    bereits    1861    kam    die Fundgrube   Sauschwart   zum   Gesellschafter   Zug.   Der   alte   Schacht   blieb   zur Förderung   von   Wismutockererzen   weiter   bis   1929   und   nochmals   von   1935 bis   1938   in   Betrieb.   Um   1925   wurde   der   Handhaspel   durch   eine   elektrische Fördereinrichtung   ersetzt.   Auf   der   FG   Sauschwart   stehen   heute   noch   das Huthaus,     das     Steiger-     und     Zimmerhaus     sowie     die     Kaue     mit     der Fördermaschine     und     der     Hängebank.     Der     Tagschacht     wurde     1776 gemauert. Umfang der Arbeiten: - Reinigung und pflegen der Außenanlagen - Rasen mähen - streichen der Schachtkaue und des Haldensturz - Neubau Haldensturz im Jahr 2011