Archiv 2010
* Rückblick auf die Weihnachtsparaden 2010 - Fotos von Annaberg-Buchholz*

 

 

 

 
Fotos: Anja Rothemann
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* Schnappschüsse von der Mettenschicht am 3. Dezember 2010 *

 

 

 

 

 

 

Fotos: Anja Rothemann
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* Vereinsausfahrt zu den Saalfelder Feengrotten am 16. Oktober 2010 *
 
Bergbrüder zu Gast in Thüringen

Unsere jährliche Vereinsausfahrt ging dieses Jahr einmal in Richtung Thüringen. Am 16. Oktober 2010 gegen sieben Uhr fuhren wir in Schneeberg mit drei Bussen von der Firma TJS-Reisedienst gen Thüringen. Die Saalfelder Feengrotten und die Heidecksburg in Rudolstadt waren das Ziel. In Saalfeld angekommen mit Schutzumhängen ausgerüstet ging es in die Feengrotten hinein. Beim Rundgang unter Tage haben die Bergbrüder und -schwestern sowie alle Angehörigen und Gäste jede Menge über den Bergbau im Mittelalter und die Entstehung der Tropfsteine erfahren. In den Feengrotten, einem früheren Schieferstollen, wurde von 1530 bis 1850 Alaunschiefer abgebaut. Das Bergwerk geriet später in Vergessenheit und wurde 1910 wiederentdeckt. In der Zwischenzeit haben sich dort viele farbenfrohe Tropfsteine gebildet. Der Farbenreichtum geht auf die Mineralien in den Gesteinen zurück.

Zum Mittag haben wir uns in der "Alten Post" gestärkt. Anschließend stand auf dem Programm die Heidecksburg in Rudolstadt. Der Spaß kam dort nicht zu kurz, als alle Gäste riesige Filzpantoffeln über ihre richtigen Schuhe ziehen mussten. Das Regenwetter hat an diesem Tag keinem die Laune verdorben. Nach dem Abendessen im Brauhaus in Zwickau ging ein sichtlich schöner Tag mit viel Spaß und Freunde für alle Beteiligten zu Ende.

Führung - Gruppe 1
Führung - Gruppe 2
bezaubernder Blick in eine der Grotten
auch Glück soll es untertage geben wenn man ein Steinchen wirft ...
Bergmannsfigur (im Hintergrund) + Bergmann und Bergmannsnachwuchs :-)
aufmerksam lauschten wir der Bergführerin rechts im Bild
Tropfsteine in der Grotte
ein herrlicher Blick in die bezaubernde Welt der Feen
enge Gänge wie im Altbergbau üblich ...
... mussten überwunden werden
nach der Grottenbefahrung im Foyer
Blick auf Rudolstadt von der Heidecksburg aus
auf dem Weg zur Burg, im Hintergrund unsere Busse
Pantoffel waren Pflicht :-)
beeindruckende Zeugnisse alter Zeiten
Gäste lauschen dem Führer in der Heidecksburg
 
Text: Anja Rothemann, Fotos: Anja Rothemann und Katrin Wünsche
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* Arbeitseinsatz im Juli 2010*
 
Schneeberger Bergbrüder leisten Arbeitseinsatz an zwei Wochenenden

Die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. hat an zwei ihrer Pflegschaftsobjekte ganze Arbeit geleistet. Etliche Arbeitsstunden legten die Bergbrüder an den letzten beiden Samstagen zurück, damit die Fundgrube Sauschart und das St. Annen Denkmal in Schneeberg-Neustädtel mit einem neuem Glanz strahlen. Bewaffnet mit Pinsel, Farbe und Eimer ging es los. Die Kaue der FG Sauschwart erhielt zuerst einen neuen Anstrich. Parallel dazu wurde der Zaun am St. Annen Denkmal gestrichen. Im Anschluss galt es die Rampe auf der Fundgrube zu erneuern. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Bergsicherung Schneeberg GmbH, die das erforderliche Holz für die Reparatur zur Verfügung gestellt hat. Außerdem bedankt sich der Vorstand bei allen Bergkameraden, die ihre Freizeit an diesen zwei Wochenenden geopfert haben, um die beiden Kleinode der Schneeberger Geschichte zu erhalten.

 
Günther Brückner (l) und Reinhard Hunger beim Streichen des Zaunes am St. Annen Denkmal mit Blick über Schneeberg
Lothar Bade (links) und Claus Mandel (rechts) beim Streichen des Zaunes
am St. Annen Denkmal
Matthias Ulrich (links) und Ray Lätzsch (rechts) beim Streichen des Giebels
der Kaue FG Sauschwart
Ray Lätzsch auf der erneuerten Rampe beim Holz streichen
Es ist geschafft, die Kaue auf der FG Sauschwart und der Zaun am St. Annen Denkmal sind fertig gestrichen - und nun haben sich alle eine Roster vom Grillmeister Jürgen Brecheis (4. v. l.) verdient
Namen von l. n. r.: Anja Rothemann, Günther Kretschmer, Mike Rothemann, Claus Mandel, Jörg Wiegank, Günther Brückner, Lothar Bade, Karl Ebert, Jürgen Brecheis, Ray Lätzsch, Reinhard Hunger und Matthias Ulrich
verdiente Pause -
v. l. n. r. Claus Mandel, Matthias Ulrich, Reinhard Hunger und Ray Lätzsch
 
Text und Fotos: Anja Rothemann
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* Kinderbergmeisterpokal 2010 *
 
Wieder ein harter Kampf zum Bergmeisterpokal

Bereits in 5. Auflage organisierte die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergerparade" e. V. am vergangenen Sonntag einen Bergmeisterpokal für Kinder. 12 Klassen aus den umliegenden Grund- und Mittelschulen stellten sich dieser Herausforderung. Auf dem Gelände des CVJM in Schneeberg Neustädtel wurde zuerst beim Grubenholz umstapeln gepunktet. Hier wurde nach der Schnelligkeit der Schüler gefragt. Die 6a der Evangelischen Mittelschule Schneeberg erreichte mit knapp einer halben Minute den besten Platz. Es folgte nun den Grubenhunt mit Schwung so weit wie möglich zu schieben. Anschließend galt es beim Arschlederhochsprung Punkte zu erhaschen. Auch wieder spannend und lustig war die Disziplin Schachtziege melken. Einer Bergziege muss innerhalb einer halben Minute soviel "Milch" wie möglich gemolken werden. Bei der abschließenden Disziplin "Bierglasstemmen" wurde es wieder sehr spannend. Die Teams feuerten lautstark ihre Vertreter an und es wurde um jede Sekunde gerungen. Nach 10 Minuten mussten die Kampfrichter Steffen Wünsche und Peter Neef das Duell zwischen Tobias Fleck (J.-G. Herder Gymnasium Klasse 6a) und Linda Huschmann (Mittelschule Bergstadt Schneeberg Klasse 6a) als unentschieden geltend machen. Der Kampfgeist bei diesem Spiel ist immer wieder wahnsinnig und überwältigend. Auch die Mädchen entwickeln bei dieser Übung einen erheblichen Kampfgeist. Frau Schramm von der Grundschule Neustädtel drückte ihren Schülern besonders die Daumen. "Wir wollen den Sieg wieder holen!" so Schramm. Diese mussten im vorigen Jahr den Pokal an die Marchwitzer Schüler abgeben. Der Termin ist bereits fest bei den Klassen im Kalender. Dieser Pokal soll auf spielerischer Art und Weise die Kinder an die bergmännische Tradition heranführen. Sieger in diesem Jahr war die Klasse 3 von der Grundschule Bergstadt Schneeberg, die den Pokal im nächsten Jahr verteidigen wollen und die Klasse 6a von der Mittelschule Bergstadt Schneeberg. Diese erhalten jeweils eine kostenlose Übernachtung im Huthaus des CVJM und eine Grubenbefahrung im Hobbybergwerk von Hans-Jürgen Brecheis bzw. im Besucherbergwerk "Weißer Hirsch".

 
Sieger der Mittelschulen /Gymnasien - Mittelschule der Bergstadt Schneeberg Klasse 6a mit Kampfrichter Peter Neef (links) und Steffen Wünsche (rechts)
Sieger der Grundschulen - Pestalozzi-Grundschule der Bergstadt Schneeberg Klasse 3 mit Kampfrichter Peter Neef (hinten links) und Steffen Wünsche (hinten rechts)
erstes Gespräch mit den Spielführern
Auslosung der Startreihenfolge
Diszipin "Grubenholz umstapeln"
im Geschehen ...
Linda Huschmann (Mittelschule Bergstadt Schneeberg Klasse 6a) und
Tobias Fleck (J.-G. Herder Gymnasium Klasse 6a)
Der kleine Bierglas-Stemmer der Pestalozzi-Siegerklasse in Aktion
Text : Anja Rothemann, Fotos: Anja Rothemann und Katrin Wünsche
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* Großes Fussball-Event
Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" gegen Musikkorps Schneeberg *
 
Vereinsfußballspiel wieder ein voller Erfolg

Während Deutschland noch dem Auftaktspiel zur WM 2010 entgegenfieberte, bestritten die Mannschaften der Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade und des Musikkorps der Bergstadt Schneeberg am Samstag, dem 12.06.2010, ihr ganz persönliches Spiel des Jahres. Über 100 Fans, unter anderem der ehemalige Landrat Karl Matko und Bürgermeister Frieder Stimpel, hatten den Weg in die Sportstätte Lindenau gefunden, um die Fußballer der beiden bergmännischen Vereine lautstark anzufeuern. Bis auf einen Spieler des Musikkorps, der aufgrund eines Bänderrisses vorzeitig aus dem Spiel ausschied, konnten nach 90 Spielminuten alle Bergbrüder und Bergmusiker unverletzt vom Platz marschieren. Das Ergebnis, 7:0 für das Musikkorps, befriedigte den sportlichen Ehrgeiz der Bergbrüderschaft zwar in keiner Weise, wurde aber fair und kameradschaftlich von beiden Mannschaften gefeiert. Alle Beteiligten freuen sich nun auf ein Rückspiel, und zwar nicht erst zur WM 2014.
Kapitän der Bergbrüder Marcel Drechsler mit dem Schiedsrichter beim Einlaufen
Einmarsch der Mannschaften
Aufstellung
Mario Münch von der Bergbrüderschaft im Angriff
prominenter Besuch - Landrat a. D. Karl Matko
sowie der Bürgermeister der Stadt Schneeberg Frieder Stimpel
treue Fans - die Spielerfrauen sind trotz Regen voll dabei
zwei mal 90 Minuten sind geschafft mit dem Ergebnis 0:7
geschafft und wohl auch erleichtert - Abmarsch vom Platz
Fotos: Anja Rothemann und Katrin Wünsche
Text: Franziska Schröder
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* 13. Europäischer Bergmannstag in PECS / Ungarn Mai 2010 *
 
Am 27. Mai 2010 fuhr eine Abordnung des sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine mit dem Bus zum 13. Europäischen Bergmannstag nach Ungarn. Verbunden mit 10 herrlichen Urlaubstagen wurde die Reise zum Knüller! Mehr dazu hier.
 
großes Foto: Ute Seifert - Dankeschön!
     
Text und Foto: Katrin Wünsche
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* Bergmeisterpokal in Waldkirchen - Pfingstmontag * 24. Mai 2010 *
 
Schneeberger Bergbrüder kämpfen hart in Waldkirchen

Ungebremst sind die sportlichen Aktivitäten der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. Eine siebenköpfige Vertretung hat am Pfingstmontag beim Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine in Waldkirchen unter sechs Startern um den Sieg gekämpft. Es traten zum Vergleich Freiberg, Seiffen, Scheibenberg, Aurora Dorfhain und Waldkirchen an. Die Waldkirchner haben sich zu ihrem 10-jährigen Vereinsjubiläum anspruchsvolle Disziplinen ausgedacht. Für die Schneeberger begannen Jörg Wiegank und Reinhard Hunger beim Baumstamm sägen. Die beiden Starter mussten 84 cm schätzen und an dieser Stelle den Baumstempel absägen. Dabei erreichten sie wie Erhard Troll, beim Nagel einschlagen, Platz vier. Peter Rotbarth war beim Kobalt-Smalte umschöpfen von Gefäß A in Gefäß B als nächster an der Reihe. Mit 100 ml umgeschöpfter Flüssigkeit belegte er nur den vorletzten Platz. Diesen holten allerdings Nico Vieweg und Ray Lätzsch wieder raus. Sie retteten die Schneeberger vor einer Niederlage. Die beiden Bergkameraden mussten einen Parcours auf Zeit überwinden. "Fasstransport mit einer Schubkarre" nannte sich die Disziplin. Dabei spielte die Technik eine ganz besondere Rolle. Mit einer sagenhaften Zeit von 54 Sekunden kamen sie ins Ziel. Damit hatten sie auf jeden Fall die richtige Technik ans Werk gelegt. Doch leider reichten diese Punkte am Ende nicht aus, einen Platz auf dem Treppchen zu sichern. Als Gesamtergebnis erreichten die Schneeberger einen guten Platz vier. Erster, und somit Pokalsieger wurde die gastgebende Mannschaft Waldkirchen. Der Pokal, ein geschnitzter Blaufarbenarbeiter, bleibt nun in dieser Stadt. Die Bergbrüderschaften können sich beim Sächsischen Landesverband für Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine für die Ausrichtung des Bergmeisterpokals bewerben. Wo er 2011 stattfindet ist noch nicht klar. Eins ist jedoch klar, einig sind sich die Schneeberger Bergbrüder immer: "Dabei sein ist alles" und der Spaß soll dabei im Vordergrund stehen. Außerdem lernen sich die Vereine untereinander kennen und es werden Freundschaften geschlossen.

 
 
Peter Rotbarth beim Kobalt-Schmalte umschöpfen von Gefäß A in Gefäß B
Jörg Wiegank versucht 84 cm mit seiner Hand abzuschätzen
 
 
Ray Lätzsch (l.) und Nico Vieweg (r.) beim Fasstransport mit einer Schubkarre.
Erhard Troll beim Nagel einschlagen
Die beiden Bergkameraden belegten in dieser Disziplin den besten Platz aus dem Team der Schneeberger.
.Text und Foto: Anja Rothemann
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* Bergbrüderschaft Schneeberg mit neuem Vorstand * 1. Mai 2010 *
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Wieder ist ein Jahr vergangen und die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. feierte nunmehr am Samstag, den 1. Mai 2010 schon ihr 23. Bergquartal. Traditionell begann dies mit einem kleinem Bergaufzug vom Schneeberger Fürstenplatz über den Markt zum Kirchgemeindehaus St. Wolfgang. Dieser wurde begleitet durch die Schneeberger Bergkapelle und 5 Delegationen befreundeter Bergbrüderschaften. Mit der Glück-Auf-Fanfare und drei Glockenschlägen begann um 14:30 Uhr die Jahreshauptversammlung. Nach dem Öffnen der Vereinslade und dem Entzünden der Kerzen durch das älteste aktive anwesende Mitglied Kretschmer trägt Ray Lätzsch den Vorstandsbericht vor. So nahm die Brüderschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr an 20 Bergparaden und 18 Delegation teil. Aber nicht nur der Auftritt zu den Bergparaden prägt das Vereinsleben der Schneeberger. Der Spaß kommt bei Vereinsausfahrten mit Familienangehörigen oder bei sonstigen sportlichen Aktivitäten, wie das Drachenbootrennen auf dem Filzteich oder beim WOK-Rennen auf dem Hirschkopfhang in Calsfeld nicht zu kurz. Ein weiteres sportliches Duell steht im neuem Geschäftsjahr bevor. Das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg überredete unseren Vorsitzenden zum Fußballrückspiel als das Highlight zur Fußball WM 2010 am 12. Juni 2010 auf dem Fußballplatz in Lindenau. Eine wertschätzende Arbeit leisten außerdem die Bergkameraden und Bergkameradinnen beim traditionellem Fest "Behinderte und Gesunde feiern zusammen". Dieser Tag ist jährlich im Terminplan der Brüderschaft nicht mehr wegzudenken. Weiterhin veranstalteten sie bereits in 5. Auflage den Bergmeisterpokal für Kinder auf dem Gelände der Fundgrube "Gesellschaft". Die Kinder sollen so spielerisch an die bergmännische Traditionspflege herangeführt werden. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und betonte besonders, dass solche Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Auf dem Tagesordnungspunkt 7 stand die Vorstandswahl. Bergkamerad Reinhold Espig schied aus persönlichen Gründen nach 18 Jahren aus dem Vorstand aus. Der neue Vorstand setzt sich nun aus Ray Lätzsch, Steffen Wünsche, Anja und Mike Rothemann, Martin Kuhnert, Christine Rotbarth, Günther Kretschmer und Matthias Ulrich zusammen. In der sich im Bergquartal zusammensetzenden konstituierenden Sitzung wurde bereits Ray Lätzsch zum 1. Vorsitzenden ernannt. Die anderen Funktionen folgen in der nächsten Vorstandsitzung. Um das Personal müssen sich die Bergbrüder und Schwestern aus Schneeberg auch keine Sorgen machen. Gegen vier Neuaufnahmen stand nur ein Austritt zur Debatte. Mit Grußworten von verschieden Gästen endete das 23. öffentliche Bergquartal.
unser neuer Vorstand:


von links nach rechts: Ray Lätzsch, Martin Kuhnert, Christine Rotbarth, Mike Rothemann,
Anja Rothemann, Steffen Wünsche, Matthias Ulrich, Günther Kretschmer
.Text und Foto: Anja Rothemann
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* Ray Lätzsch - Ernennung zum Bergmeister * 17. April 2010 *
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Der 1. Vorsitzende der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. kann sich über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Denn zur Delegiertenkonferenz am 17. April 2010 in Lengefeld wurde Bergkamerad Ray Lätzsch zum Bergmeister des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns- Hütten- und Knappenvereine ernannt. Die Bergbrüderschaft Schneeberg hat eine reiche Tradition entwickelt und ist an vielen bergmännischen Traditionsveranstaltungen immer gern gesehen. Ray Lätzsch hat diese Entwicklung aufgegriffen, weiterentwickelt und fortgesetzt. Seit 1998 ist er Vereinsvorsitzender von den Schneebergern. Die Aktivitäten des Vereins, wie das Bergquartal, die Mettenschicht, die Beteiligung am Behindertenfest auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg oder die Nachwuchsgewinnung können als vorbildlich gelten. Er hat damit in der Erzgebirgsregion das Ansehen und die Bedeutung der Schneeberger Bergbrüderschaft maßgeblich nach vorn gebracht. Seit 2000 arbeitet er außerdem ehrenamtlich im geschäftsführenden Vorstand und 2002 wurde er zum 2. Vorsitzenden des Sächsischen Landesverbandes gewählt. Er zeigt immer vollen Einsatz und auch besonderes Engagement zur Schaffung und Weiterentwicklung in der Redaktion der Vereinszeitschrift "Bergglöckchen".

 
Text und Foto: Anja Rothemann