Aktuelles 2016  
     
 

Das Jahr der Bergbrüder

 Und wieder geht ein ereignisreiches Jahr der Schneeberger Bergbrüderschaft zu Ende. Nicht nur die letzten vier Adventswochenenden prägen das Vereinsleben der Bergbrüder mit den zahlreichen Weihnachtsbergparaden in den verschiedenen Bergstädten, denn sie sind das ganze Jahr unterwegs.

 Im Februar findet jedes Jahr zum Stadtgründungstag in Johanngeorgenstadt ein kleiner Bergaufzug statt, bei dem die Bergbrüderschaft Schneeberg mit aufmarschiert.

Zur Eröffnung der Bergbau-Miniatur-Landschaft auf der Fundgrube Gesellschaft im April wirkten sie ebenso mit.

Zum diesjährigen Bergquartal Anfang Mai, der Hauptversammlung der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V., stand die Vorstandswahl wieder an. Der Vorstand wurde in seiner Arbeit durch die anwesenden Mitglieder bestätigt und in der gleichen Besetzung wieder gewählt.

Ebenfalls im Mai fand der Bergmeisterpokal für Schüler statt, welcher erstmalig in das Fest „HALLI GALLI“ auf dem Schneeberger Marktplatz integriert wurde.

Der Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten-, und Knappenvereine fand in Thum statt, wo die Bergbrüder aus Schneeberg den 4. Platz belegten.

Bei bestem Wetter zogen die Bergmannsvereine zum Bergstreittag von Neustädtel nach Schneeberg und erfreuten wieder unzählige Besucher an den Straßen, zum Berggottesdienst in der St. Wolfgangskirche und zum großen Abschlusszeremoniell auf dem Marktplatz in Schneeberg.

Im September stand die große Vereinsausfahrt an. Mit 80 Mitgliedern und Freunden fuhr der Verein für vier Tage nach Ungarn.

Und eine Woche später wurden dann die Gezähe und Musikinstrumente gegen Fußballtrikots getauscht, denn das Fußballspiel der Bergbrüderschaft „Schneeberg Bergparade“ gegen das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg stand wieder auf dem Plan. Bei dem diesjährigen Benefizspiel für das „Sommerfest – Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam“ sammelten die vier befreundeten Vereine, die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“, das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg, der Neustädtler Sportverein und das Tanzprojekt „Keen on Rhyhtm“ Spenden. Und so konnte zum Sommerfest, welches auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt fand, eine Spende von 700 Euro überreicht werden.

Zum Tag der Deutschen Einheit wurden zahlreiche Traditionsvereine zu den Feierlichkeiten nach Dresden eingeladen, welche für eine festlich-traditionelle Umrahmung der Veranstaltung sorgten. Dort waren auch die Bergbrüderschaft aus Schneeberg und viele weitere Vereine des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine vertreten.

 Die Jugendarbeit im Verein, die von Reinhard Unger betreut wird, wurde im 14-tägigen Rhythmus in der Pestalozzi - Grundschule durchgeführt. Die AG „Junge Bergleute“ mit 10 Jungen und Mädchen besuchten unter anderem das Hobbybergwerk und die Alte Schmiede in Neustädtel, das Besucherbergwerk „Weißer Hirsch“ und das Bergbaumuseum in Bad Schlema.

Diese Aufgaben wären aber alle nicht möglich, ohne die Unterstützung der Mitglieder, fördernden Mitglieder, deren Familien, Freunden und Bekannten, welche das zeitaufwändige Hobby tolerieren. Die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. möchte sich auf diesen Wege für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten ganz herzlich bedanken und freut sich, dass Ihr alle auch weiterhin die Aufgaben unterstützt und dem Verein die Treue haltet. Denn das neue Jahr wird ein besonderes werden. Vom 30. Juni bis 02. Juli 2017 feiert die Bergbrüderschaft Schneeberg ihre 50-jährige Windergründung gemeinsam mit dem 60-jährigen Bestehen der Bergsicherung Schneeberg GmbH auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg.

 
     
     
 

Entscheidung fällt im Elfmeterschießen

 

Zwei Jahre mussten die Freunde und Fans der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ und dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg auf das traditionelle Fußballspiel warten. Diesmal war es aber ein ganz besonders Spiel - ein Benefizspiel um Spenden für das „Sommerfest – Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam“ zu sammeln.

Ausgetragen wurde die Partie auf dem Neustädtler Sportplatz bei sommerlichen 30 Grad. Nach der Eröffnung des Spiels durch eine Showtanzeinlage der Tanzgruppe „Keen on Rythm“ liefen beide Mannschaften zu den Klängen des Schneeberger Bergparademarsches auf. Und dann ging es los. Es sollte ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Toren werden. Nach 90 Minuten stand es 3:3 und ein Sieger musste her. Nach einem hoch spannenden Elfmeterschießen konnten die Spieler der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ ihren ersten Sieg in diesem Prestigeduell feiern.

Letztendlich soll aber nicht das Ergebnis im Vordergrund stehen. Die drei befreundeten Vereine, die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“, das Landesbergmusikkorps – Musikkorps der Bergstadt Schneeberg und der Neustädtler Sportverein Schwarz-Gelb 90, wollten das gemeinsame Vereinsleben stärken und Spenden sammeln. Und dies ist uns auch gelungen.

Auf diesem Wege wollen wir uns bei allen bedanken, die uns bei unserem Benefizspiel unterstützt und gespendet haben.

Wir möchten Sie schon heute ganz herzlich zum „Sommerfest – Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam“ einladen, welches am 03. September 2016 auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg satt findet. Dort werden die Vereine auch den Spendenerlös des Fußballspiels übergeben.

 
     
 
   
   
   
   
   

Text: Mike Rothemann

Bilder: Mitglieder Bergbrüderschaft "SchneebergerBergparade" e. V.

 
 
     
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Bergbrüder fahren nach Ungarn

 Am 19. September war es endlich soweit. Mit zwei Bussen und 80 Mitgliedern der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. fuhren wir über vier Tage nach Gödöllö, ca. 30 Kilometer östlich von Budapest. Nach einer zwölfstündigen Fahrt, auf der natürlich eine große Rosterpause nicht fehlen durfte, kamen wir am frühen Abend im Hotel Königin Elisabeth an. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, wurden wir typisch ungarisch zum Abendessen mit einem Pálinka begrüßt und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen fuhren wir in die Ungarische Tiefebene, die Puszta, um uns die traditionellen Reitervorführungen anzusehen. In der „TANYACSÀRDA“ angekommen, hörten wir schon das typische Peitschenknallen der Pferdehirten und wurden als erstes zu einer Kutschfahrt eingeladen, um das Gelände zu erkunden. Im Anschluss schauten wir uns eine beeindruckende Reitervorführung an. So konnten wir unter anderem sehen, wie ein Reiter stehend auf einem fünfköpfigen Pferdegespann galoppierte. Oder auch das Ablegen der Pferde war sehr beeindruckend und immer wieder hörte man das Knallen der Peitsche von den Pferdehirten. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit stimmungsvoller Zigeunermusik fuhren wir in die Hauptstadt nach Budapest und verweilten dort noch ein paar Stunden. Zum Abendessen fuhren wir in eine kleine Csárda mit Ungarischer Folklore mit Tanz und Musik, bevor es dann wieder ins Hotel zurück ging.

Am vorletzten Tag ging es nach Budapest zu einem geführten Stadtrundgang mit anschließender Rundfahrt, um die Sehenswürdigkeiten kennen zulernen. Danach fuhren wir weiter nach Visegrád an das berühmte Donauknie. Im Anschluss ging es weiter nach Szentendre. Die kleine Künstlerstadt lud zum gemütlichen Bummeln und Verweilen ein. Am Abend wartete dann der Höhepunkt unserer Ausfahrt auf uns. Eine nächtliche Donauschifffahrt mit Abendessen. Es waren unvergessliche Augenblicke, die wunderschön beleuchteten Wahrzeichen und Brücken der Hauptstadt zu sehen und ein gelungener Abschluss unserer Ausfahrt nach Ungarn, bevor wir am nächsten Tag wieder nach Hause fuhren.

Mit zwei Reisebussen der Firma TJS und 80 Mitgliedern und Freunden der
Bergbrüderschaft Schneeberg fuhren wir nach Ungarn
Auf die geliebte Roster musste auch niemand verzichten, dafür sorgten
unsere zwei Grillmeister Mike Rothemann und Ray Lätzsch
Am zweiten Tag führen wir in die „TANYACSÀRDA“, wo typisch
ungarisch ein PALINKA zur Begrüßung gereicht wird
Ungarische Pferdehirten
Kutschfahrt duch die Puszta Stehender Reiter auf einem fünfköpfigen Pferdegespann
Das ablegen der Pferde wird noch heute von den Hirten beherscht und ist eine der Hauptattraktionen. Früher wurden die Pferde abgelegt,
damit sie in der weiten Ebene nicht endeckt werden konnten.
Werner Oettel versucht mit einer Peitsche eine Flasche Wein zutreffen, schafft es auch im zweiten Versuch
Musikalisches Abendprogramm lud zum mittmachen ein Feuerwerk zum Nationalfeiertag von Ungarn am 20. September
Donauknie bei Visegrád
Unser Schiff, die "PRIMUS", für die abendliche Donauschifffahrt
duch Budapest
Burgpalast auf dem Burgberg, das größte Gebäute Ungarns
Kettenbrücke Ungarisches Parlamentsgebäute

Text: Mike Rothemann

Bilder: Mitglieder Bergbrüderschaft "SchneebergerBergparade" e. V.

 
     
     
 
 
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  Impressionen 520. Bergstreittag  
     
 
   
   
   
 
   
     
 

Bergbrüder 4. beim Bergmeisterpokal

 Der diesjährige Bergmeisterpokal der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine des sächsischen Landesverbandes wurde in der Bergstadt Thum ausgetragen. Trotz sehr guter Leistungen im Bierglasstemmen und Holzsägen landeten die Bergbrüder aus Schneeberg nur auf den 4. Platz.

Insgesamt mussten die teilnehmenden Bergbrüderschaften fünf bergmännisch angelehnte Wettkämpfe bestreiten. Mike Rothemann war beim Gummistiefelzielwerfen nicht sehr zielsicher und landete auf einen hinteren platzen, genauso wie Mathias Drechsler beim Bergziege melken.  Vielleicht lag es aber auch daran, dass die üblich verwendete Bergziege durch eine Bergkuh ausgetauscht wurde. Beim Holz nageln musste ein 180er Nagel in ein Rundholz eingeschlagen werden, wo Ernst Rothemann den 4. Platz belegte. Beim Holzsägen musste ein Rundholz auf 45 Zentimeter abgeschätzt und abgesägt werden. Hier bewies Werner Oettel ein gutes Augenmaß. Mit dem abgeschnitten Holzstück, was eine Länge von 45,7 Zentimeter hatte, wurde er zweiter. In der Königsdisziplin, dem Bierglasstemmen, kämpfte sich Erhard Troll auf einen tollen zweiten Platz.

Am Ende wurde die Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf erster des bergmännischen Wettstreites und sicherte sich den Bergmeisterpokal 2016. Beim anschließenden Bergbier ließen die teilnehmenden Bergbrüderschaften den Nachmittag gemütlich ausklingen.

 
     
   
  Werner Oettel, Ernst Rothemann, Mike Rothemann,
Erhard Troll, Mathias Drechsler (v.l.n.r.)
 
 
Nageleinschlagen Königsdisziplin Bierglasstemmen
Dieses Jahr wurde die "Bergkuh" gemolken Rundholz auf ein vorgegebene Länge absägen
   
Text und Bild: Mike Rothemann  
 
 
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Bergmeisterpokal für Schüler erstmals beim HALLI GALLI dabei

Am 28. Mai 2016 fand auf dem Schneeberger Markt ein Spektakel für Groß und Klein statt. Darin als tolle Attraktion, der Bergmeisterpokal für Schüler, ausgerichtet von der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. Einmal im Jahr treffen sich die umliegenden Grund- und Oberschulen aus der Region zu diesem Wettkampf. Dabei soll der sportliche Ehrgeiz und die Gewinnung von Nachwuchs an erster Stelle stehen. Die Schüler kämpften mit großem Teamgeist und hoher Motivation, um diesen Pokal zu gewinnen.

Drei Mannschaften der Grundschulen und sieben Mannschaften der Oberschulen aus Schneeberg und Aue sowie eine Mannschaft des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums stellten sich dieser Herausforderung. Los ging es mit dem Arschlederhochspruch, bei welchem Florian Sowodniok, Klasse 5 c der Oberschule Bergstadt Schneeberg die Ein-Meter-Marke erreichen konnte. Gleich im Anschluss wurde die Schachtziege gemolken, gefolgt von Grubenholz umstapeln. Hier war die Schnelligkeit der Schülerinnen und Schüler gefragt. Die Grundschule Aue-Zelle mit den drei Kämpfern Lucie und Joel Johne, sowie Leon Lauchkner aus der 3 b sicherten sich hier einen soliden 2. Platz. Diesem Wettkampf folgte gleich der Gummistiefelzielwurf. Ein Mundloch aus einer bestimmten Entfernung musste getroffen werden. Im letzten, aber wohl auch spannendsten Wettbewerb dieses Bergmeisterpokales kämpften alle Mitspieler mit ihrer stärksten Kraft. Tapfer sind die Schülerinnen und Schüler gemeinsam zum Bierglas stemmen angetreten. Natürlich nicht gefüllt mit Bier, sondern mit Wasser. Mit hohem Ehrgeiz setzte sich schließlich Valentin Friemel von der Oberschule Bergstadt Schneeberg Klasse 5 b durch.

Chefmoderator  und Organisator Steffen Wünsche sowie Kampfrichter Peter Neef gaben schließlich das Ergebnis bekannt. Der Wanderpokal der Grundschulen geht in diesem Jahr aus der Bergstadt Schneeberg in die Große Kreisstadt Aue an die Grundschule Aue Zelle. Bei den Oberschulen setzte sich die Oberschule der Bergstadt Schneeberg mit der Klasse 5 a durch. Alle Sieger dürfen sich über eine kostenlose Grubenbefahrung  im Neustädtler Hobbybergwerk Jürgen Brecheis bzw. der Fundgrube „Weißer Hirsch“ Schneeberg-Neustädtel sowie eine Übernachtung im CVJM freuen. Die Zweitplatzierten erhalten Freikarten für ihre Klasse beim FC Erzgebirge Aue und die Drittplatzierten  einmal freien Eintritt in das Dr.-Curt-Geitner-Bad oder den Filzteich.
Auf diesem Wege bedanken wir uns bei allen Sponsoren und beim Team des Halli Galli Marktes.

 
     
 
Die Sieger der Oberschule Bergstadt Schneeberg, die Klasse 5 a,
rechts Peter Neef, links Steffen Wünsche
Die Sieger der Grundschule Aue-Zelle mit dem Kampfrichter Peter Neef, Mitte und dem
Organisator und Moderator Steffen Wünsche rechts, bei der Übergabe des Wanderpokales
   
Florian Sowodniok, Schüler der Klasse 5 c der Oberschule Bergstadt
Schneeberg knackt beim Arschlederhochsprung die 1-Meter-Marke
Leon Lauckner, links und Joel Johne von der Klasse 3 b der
Grundschule Aue Zelle geben alles beim Grubenholz stapeln
   
Bild und Text: Anja Vieweg  
   
 
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Bergbrüder begehen 29. Bergquartal

 Mit einem kleinen Bergaufzug der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V., dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg und Fahnendelegationen befreundeter Vereine wurde das Bergquartal am 30. April stimmungsvoll eingeläutet. Vom Fürstenplatz führte der Aufzug über den Schneeberger Markt bis zum Kirchgemeindehaus der St. Wolfgangskirche.

Mit drei Glockenschlägen der Bergglocke, dem Schneeberger Bergparademarsch und der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Ray Lätzsch begann das 29. Bergquartal. Zunächst gedachte die Bergbrüderschaft in einer Schweigeminute ihren verstorbenen Vereinsmitglieder und allen Bergleuten, die im letzten Jahr zu Tode gekommen sind.

Danach wurden die verschiedenen Berichte des Vorstandes vorgetragen um den anwesenden Mitgliedern die Arbeit des Vorstandes und dem Verein darzulegen.

Auf der Tagesordnung des Bergquartals stand in diesem Jahr auch eine Satzungsänderung. Dies wurde in den letzten beiden Jahren überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gebracht. Die neue Satzung musste letztendlich durch das Bergquartal bestätigt und darüber abgestimmt werden, damit sie in Kraft treten kann.

Im Anschluss wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Bergbrüderschaft ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder drei Mitglieder für  „Besonderen Leistungen im Verein“ auszeichnen. Reinhard Hunger, der sich sehr engagiert um die Jugendarbeit in unserem Verein kümmert. Ursula Preis, die seit vielen Jahren die Chronik auf aktuellem Stand hält, außerdem  fertigt sie für unser neues Gezähe der Blaufarbenmüller Schutzhüllen aus Stoff an. Und Jürgen Brecheis wurde für seine Verdienste im Zeichenschütz ausgezeichnet.

Eine große Ehre wurde Gerhard Wahlicht erwiesen, er wurde zum Ehrenmitglied der Bergbrüderschaft Schneeberg ernannt. Gerhard, unser ältestes aktives Mitglied, wird im November 90 Jahre alt. Er wurde für seine Verdienste in den vergangenen zwei Jahrzehnten für die Bergbrüderschaft geehrt.

Traditionell werden neue Mitglieder mit einem „Schneeberger Weißbitter“ zum Bergquartal aufgenommen. Die Bergbrüderschaft Schneeberg konnte in diesem Jahr drei Habitträger und acht Fördermitglieder aufnehmen.

In diesem Jahr stand auch wieder  die Vorstandswahl an, da die dreijährige Legislaturperiode endete. Der alte Vorstand wurde in seiner Arbeit durch die anwesenden Mitglieder  bestätigt und in der gleichen Besetzung wieder gewählt.

 Bürgermeister Ingo Seifert bedankte sich in einem Grußwort für die gute Zusammenarbeit und überreichte der Bergbrüderschaft drei Bergbarden.

 Im Schlusswort bedankte sich der 1. Vorsitzende der Bergbrüderschaft „Schneeberg Bergparade“ e. V. Ray Lätzsch nochmals bei allen Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit und ihren Enthusiasmus im Verein.

Mit dem gemeinsamen Gesang des Steigerliedes endete das Bergquartal und alle Anwesenden wurden zu einem zünftigen Bergbier eingeladen.

 
     
 
Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch bei der Begrüßung Regina Drechsler und Christina Kuhnert wurden
für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet
Ursula Preis, Reinhard Hunger und Jürgen Brecheis wurden für "Besondere Leistungen im Verein" ausgezeichnet
Michael Prey,Leon Dörl und Nicole Landgraf(fehlt im Bild)
sind die neuen Mitglieder im Verein
Neue Fördermitglieder im Verein
Ehrenmitglied Gerhard Wahlicht
Der neu gewählte Vorstand:Christine Rotbarth, Martin Kuhnert, Steffen Wünsche,
 Anja Vieweg, Jost Schnorr, Ray Lätzsch, Mike Rothemann, Jörg Wiegank
Gemeinsamer Gesang des Steigerliedes
 
  Text: Mike Rothemann/Bild: Peter Neef  
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Bergbrüder zur Eröffnung der Bergbau-Miniatur-Landschaft auf der FG Gesellschaft mit dabei

Am 22. April 2016 wurde zur Saisoneröffnung der Miniaturlandschaft „Meine Bergbau-Heimat“ auf die Fundgrube Gesellschaft geladen. Auch wir die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ ließen uns dieses Event nicht entgehen und marschierten zu einer kleinen Bergparade mit einer Delegation auf. Ein buntes Programm mit Darbietungen von Schülern der Pestalozzi Grundschule Neustädtel, dem Bläsern der evangel. Gemeinden Schneeberg unter Leitung von Kantorin Jana Hiller und Spiel und Spaß für die Jüngsten bereicherten die Gäste. Im Anschluss an die Eröffnung konnte die Miniaturlandschaft besichtig werden. Zum Spiel und Spaß für die Jüngsten zählte unter anderem ein Stationsbetrieb welcher mit kleinen bergmännischen Spielen, wie zum Beispiel die Bergziege melken, den Stiefelweitwurf, das Nagel einschlagen sowie das Grubenholz schlichten oder das Wasserglas stemmen, für die Jüngsten zum Erlebnis machten. Ziel dabei ist, die Kleinen auf spielerische Art und Weise an den Bergbau und die Tradition heranzuführen und Nachwuchs zu gewinnen. Bergkamerad Reinhard Hunger organisierte die Bergparade und den gesamten Stationsbetrieb und ist für die Nachwuchsarbeit in der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. zuständig.

 
     
 
Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. mit den Bläsern der evgl. Gemeinde Schneeberg
Kinderchor der Pestalozzi Grundschule Schneeberg-Neustädtel Kantorin Jana Hiller beim "Bergziege melken"
 
   
  Miniaturlandschaft "Meine Bergbau-Heimat"  
     
  Text und Bild: Anja Vieweg  
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Ausblick in das Bergjahr der Bergbrüderschaft

Das Jahr 2016 ist nun mehr fast drei Monate alt und die ersten Auftritte und Paraden der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. sind geschafft. Doch die großen Höhepunkte im Vereinsjahr werden noch kommen. Am 30. April begeht die Brüderschaft ihr alljährliches Bergquartal, die Jahreshauptversammlung der Bergbrüderschaft Schneeberg. Traditionell findet vor dem Quartal ein kleiner Bergaufzug statt, der vom Fürstenplatz über den Markt bis zum Kirchgemeindehaus St. Wolfgang führt.

Der Bergmeisterpokal für Schüler findet dieses Jahr im Rahmenprogramm des Jahrmarktes für Kinder „Halli Galli“ am 28. Mai auf dem Schneeberger Marktplatz statt. Der Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine findet am 4. Juni in Thum statt, wo die Bergbrüderschaft Schneeberg als Titelverteidiger antreten wird.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli mit der großen Bergparade, die von Neustädtel nach Schneeberg führt.

Und vom 19. – 22. August ist eine Ausfahrt für die Vereinsmitglieder, deren Familien und Freunde nach Ungarn geplant.

Am 27. August findet das legendäre Fußballspiel Bergbrüderschaft Schneeberg Bergparade e. V. gegen das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg auf dem Sportplatz in Neustädtel statt. Es ist die fünfte Auflage des Klassikers und dieses Jahr sind die Bergbrüder voller Zuversicht, dass sie zum ersten Mal als Sieger des Spieles und nicht nur als Sieger der Herzen vom Platz gehen.

Eine Herzensangelegenheit der Bergbrüderschaft Schneeberg ist das Sommerfest „Menschen mit und ohne Behinderung feiern zusammen“, welches wir seit vielen Jahren unterstützen. Das Fest findet am 3. September auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt.

Und danach geht es schon langsam auf die Weihnachtszeit zu, mit den zahlreichen traditionellen Bergparaden in den verschiedenen Bergstädten des Erzgebirges. Ein Höhepunkt ist hier das Lichtelfest am 2. Adventswochenende mit den abendlichen Paraden und die große Abschlussbergparade am 4. Advent in Annaberg-Buchholz.

 
Abschlusskonzert zum Bergstreittag am 22. Juli
Bergaufzug zum Bergquartal
Die Mannschaft der Bergbrüderschaft Schneeberg zum Fußballspiel im Jahr 2014
 
Text: Mike Rothemann  Bilder: Anja Vieweg
 
 
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  Arbeitseinsatz  
 

Arbeitseinsatz an der Eichhörnchenquelle

Die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. hat seid vielen Jahren bergbauliche Schauanlagen in ihrer Pflege. Und zu den Pflegschaftsobjekten gehört auch die Eichhörnchenquell in Bad Schlema. Am 26. März 2016 wurde diese wieder von der Familie Wünsche auf Fordermann gebracht. Mit Schaufel, Laubrechen und Besen ging es den Dreck der letzten Monate an den Kragen. Mühselig ist es immer den verstopften Zu- und Ablauf zu reinigen, die durch den Dreck immer wieder verstopfen. Und Dank unserer Mitglieder strahlt die Eichhörnchenquell wieder im neuen Glänz und das Wasser fließt wieder dort entlang wo es soll.

Die Eichhörnchenquelle vor dem Arbeitseinsatz Marie Christin und Steffen Wünsche bei der Reinigung
Hinab in den Schacht zum reinigen des Abflusses Die gereinigte Quelle

Text: Mike Rothemann  Bilder: Katrin Wünsche

 
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AKTUELLES 2015
Ausfahrt der Bergbrüderschaft Schneeberg
 

Tagesausfahrt der Bergbrüder

 Am 17. Oktober fuhr die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. mit ihren Mitgliedern, deren Familien und Freunden nach Tschechien. Loket und Karlovy Vary sollten die Ziele sein.

Nach der Ankunft in Loket besichtigten wir die historische Altstadt. Loket (deutsch Elbogen) wurde im Jahre 1234 gegründet. An einer Flussschlinge der Eger gelegen, kam die Stadt zu ihrem Namen. Heute gehört die Stadt zu einem beliebten Ausflugsziel der Kurgäste aus den umliegenden Kurbädern. Zum Mittag gab es eine besondere Spezialität – Erdschwein. Das Schwein wird nicht wie üblich am Spieß über Feuer gegrillt, sondern wie es der Name sagt, im Erdofen gegart.

Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Karlovy Vary(dt. Karlsbad). Auch hier erwartete uns eine wunderschöne Altstadt, welche wir erkundeten. Danach ging es dann weiter zum Becherovka Museum. Im Jahre 1807 wurde durch Josef Becher der erste Becherovka hergestellt, damals noch unter dem Namen „Karlsbader Englisch Bitter“. Im Laufe der Jahre wurde die Rezeptur, die aus ca. 20 verschieden Kräutern und Zutaten besteht, nicht verändert. Der Schnaps wird heute in über 35 Länder exportiert und es werden 7 Millionen Liter im Jahr hergestellt. Eine kleine Verkostung durfte natürlich auch nicht fehlen, um uns von der Qualität zu überzeugen.

Zum Abendessen fuhren wir dann weiter in das Bergzentrum-PAM, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.   

Stadt Loket mit der Burg Loket
 
Stadtmauer von Loket Historische Altstadt
 
 
  
 
 
Erdofen
 
 
Becherovka Museum in Karlovy Vary Museumsführung
Alte Lagerfässer von Becherovka Bei der Verkostung
 
     
  Text und Bild: Mike Rothemann  
     
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  12. Hessischer Bergmannstag  
     

Bergbrüder in Hessen

 Anlässlich des „12. Hessischen Bergmannstages und 90 Jahre Bergbauverein Borken e. V.“ fuhr die Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade e. V. vom 12. - 13. September nach Borken. Mit dabei waren auch unsere Freunde vom Förderverein Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge e. V., die uns mit einer Delegation von 10 Mann unterstützten.

Los ging es am Samstag früh. In Thüringen sollte unser erster Stopp sein, wo wir das 1. Deutsche Bratwurstmuseum in Holzhausen am Bratwurstweg besuchten. Dort wird die Geschichte der Thüringer Rostbratwurst erzählt. Wir haben schon sehr gestaunt, was man alles über die Wurst hören und sehen kann. Einer der ersten schriftlichen Einträge der Thüringer Rostbratwurst stammt aus dem Jahre 1404. Dort steht geschrieben: “Ig vor darme czu brotwurstin“. Ein Eintrag über die Ausgabe von 1 Groschen für Därme zur Bratwurstherstellung. Gezeigt wurde auch die Herstellung der Bratwurst, von der schweren Handarbeit der Fleischer aus vergangen Tagen bis hin zur maschinellen Verarbeitung von heute. Im Freigelände konnten noch viele Attraktionen bestaunt werden, unter anderem auch die größte Bratwurst der Welt. Im Anschluss gab es natürlich auch eine Original Thüringer Rostbratwurst, getreu dem Motto „Wenn es Bratwürste schneit, hoffen wir, dass das Wetter so bleibt“.

Weiter ging es dann in das hessische Borken, wo wir den Abend mit unseren Freunden aus Oelsnitz gemütlich ausklingen ließen.

Am nächsten Tag ging es dann zum ökumenischen Gottesdienst und im Anschluss folgte die Große Bergparade zum 12. Hessischen Bergmannstag und 90 Jahre Bergbauverein Borken. Zahlreiche Besucher bestaunten die Parade welche von ca. 500 Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern mitgestaltet wurde. Nach der Parade traten wir unsere Heimreise an, denn vor uns lagen noch fünf Stunden Busfahrt. So konnten wir jedoch gut die gesammelten Eindrücke des Wochenendes teilen und die Freundschaft zu den „Oelsnitzern“ vertiefen.

 

 
   
   
 
   
  Bei Bratwurst und Bier im Bratwurstmuseum  
   
     
 
Handwerker Hauer
Blaufarbenmüller Förderverein Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge e. V.
 
     
  Text und Bild: Mike Rothemann  
     
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  Bergmeisterpokal 2015 in Ehrenfriedersdorf  
     
 

Sieg beim Bergmeisterpokal

 Die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. hat den diesjährigen Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. für sich entschieden. Ausrichter war die Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf anlässlich des 20. Bergfestes und 20 Jahre Zinngrube Ehrenfriedersdorf.

 Sieben Vereine des Sächsischen Landesverbandes nahmen an dem bergmännischen Wettstreit teil. In den Disziplinen Bergziege melken, Holz sägen, Hunt schieben, bergmännisches Wissensquiz, Nagel einschlagen und dem traditionellen Bierglas stemmen konnte sich die Bergbrüder aus Schneeberg vor der Brüderschaft aus Jöhstadt und Freiberg durchsetzten. Ehrenfriedersdorf  selber landete nur auf den undankbaren vierten Platz.

 Dies sollte die gute Stimmung aber nicht verderben. Beim anschließenden Bergbier tauschten die Bergbrüder ihre Erfahrungen miteinander aus und freuen sich schon auf den Bergmeisterpokal im nächsten Jahr. Die Schneeberger Bergbrüderschaft wird dann wieder versuchen ihren Titel zu verteidigen.

 
     
   
  Die Siegermannschaft Werner Oettel, Sven Hubkin, Karl-Heinz Seifert,
Jost Schnorr, Erhard Troll, Mathias Drechsler
 
     
Werner Oettel beim Hunt schieben, er belegte den 6. Platz Jost Schnorr wurde 3. beim Nagel einschlagen
     
 
Der Alt-Meister beim Bergziege melken,
Platz 1 für Mathias Drechsler
Ein Stück Holz musste frei abgesägt werden, die Vorgabe war 37cm
Karl-Heinz Seifert sägte 36,6 cm ab, Platz 2
 
     
 
Bierglas stemmen, Erhard Troll(3.v.r.) belegte Platz 3 Sven Hubkin(l) wurde beim Bergquiz 1., 9von10 richtige Antworten,
Joachim Decker(r) 1. Vorsitzender der Berggrabebrüderschaft
 Ehrenfriedersdorf überreicht ihm den Pokal für den Sieg
beim Bergmeisterpokal 2015
 
     
  Text: Mike Rothemann Bild: Karl-Heins Seifert  
     
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2. Familienfest der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. und dem Löschzug Neustädtel
     
 

Familienfest – Spaß für Groß und Klein

 Regen – Nein, dieses Jahr nicht. Bei 30 Grad und Sonnenschein wurde das Familienfest der Bergbrüderschaft Schneeberg und des Löschzuges Neustädtel vom Bürgermeister der Bergstadt Schneeberg am 06.06.2015 um 14 Uhr eröffnet. Auf dem neuen Gelände der Feuerwehr Schneeberg - Löschzug Neustädtel ging der Spaß für Groß und Klein los. Gleich im Anschluss wurde der Bergmeisterpokal für Schüler durchgeführt. 10 Klassen der Grund- und Mittelschulen und  dem Gymnasium aus Schneeberg kämpften um den begehrten Pokal. In den Wettkämpfen Arschlederhochsprung, Bergziege melken, Holzumstapeln, Gummistiefelzielwurf, Grubenwehrübung und dem traditionellen Wasserglasstemmen wurde der Sieger ausgemacht. Bei den Grundschulen konnte sich die Klasse 3a der Pestalozzi Grundschule den  1. Platz sichern. Sie dürfen sich über eine Befahrung im Neustädtler Hobbybergwerk freuen. Bei den „Großen“ der Mittelschulen und Gymnasien setzte sich die Klasse 5b der Oberschule Bergstadt Schneeberg durch. Sie befahren das Besucherbergwerk „Weißer Hirsch“ der Bergsicherung Schneeberg GmbH. Außerdem dürfen sich die Gewinnerklassen über eine Übernachtung auf der Fundgrube Gesellschaft freuen

 Weitere zahlreiche Attraktionen warteten auf die ganze Familie. So wurden vier Wasserspiele aufgebaut, welche dank dem Wetter für große Begeisterung sorgten. Tombola, Hüpfburg und Feuerwehrrundfahrten duften natürlich auch nicht fehlen  Viele befreundete Feuerwehren stellten zudem ihre Technik und Ausrüstung vor. So konnten die Kinder mit einer hydraulischen Schere Fahrräder auseinander schneiden. Die Feuerwehr aus Zschorlau sorgte zudem regelmäßig für Abkühlung und „lies es regnen“.

 Der musikalische Teil wurde dieses Jahr von den Bernsbacher Musikanten übernommen uns sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen. Durch die gute Zusammenarbeit der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. und des Löschzuges Neustädtels konnten wir wieder ein sehr schönes Fest für die ganze Familie organisieren. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 
     
   
  Eröffnung des Familienfest durch den Bürgermeister der Bergstadt Schneeberg  
   
  Bergmeisterpokal für Schüler - Disziplin Arschlederhochsprung  
   
  Disziplin Holzumstapeln und Gummistiefelzielwurf  
   
  Grubenwehrübung  
     
  Die beiden Gewinnermanschaften Klasse 3a Pestalozzi Grundschule(l.) Klasse 5b Oberschule Bergstadt Schneeberg(r.)  
   
  Die Bergziege  
   
  Unsere guten Freunde der Bergsicherung Schneeberg GmbH  
   
  Abkühlung durfte auch nicht fehlen  
   
  Die "Wasserspiele"  
   
     
  Text: Mike Rothemann, Bilder: Mike Rothemann, FFW Schneeberg-Löschzug Neustädtel  
     
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  28. Öffentliches Bergquartal am 02. Mai 2015  
     
 

Bergbrüder begehen 28. Öffentliches Bergquartal

Mit einem kleinen Bergaufzug der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V., der Bergkapelle Schneeberg und einer Fahnenabordnung befreundeter Vereine stimmten sich die Bergbrüder auf ihr 28. Bergquartal am 2. Mai 2015 ein. Der Aufzug begann am Fürstenplatz in Schneeberg, zog sich weiter über den Markt und den Kirchplatz, bis hin zum Kirchgemeindehaus der St. Wolfgangskirche, wo das Bergquartal abgehalten wurde.

Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch eröffnete das Bergquartal und durfte zahlreiche Gäste und Freunde der Bergbrüderschaft begrüßen. Danach wurde in einer Schweigeminute den toten Vereinsmitgliedern und Bergleuten gedacht, die im letzten Jahr von uns gegangen sind. Man sieht auch heute noch, dass es im Bergbau immer wieder tragische Unfälle gibt.

Im Anschluss durfte traditionell unser ältestes aktives Mitglied, Gerhard Wahlicht mit 88 Jahren, die Bergbrüderschaftslade öffnen und die Kerzen unserer geschnitzten Steiger entzünden.

Danach  erfolgten die verschiedenen Berichte des Vorstandes. Auch der musikalische Teil durfte nicht fehlen, so sangen wir alle gemeinsam nach den Berichten das Lied „Freue dich Schneeberg“. Dann erfolgte die Ehrung verdienter Mitglieder. Dieses Jahr konnte das Bergquartal wieder zahlreiche Bergschwestern und Bergbrüder für ihre langjährige Mitgliedschaft auszeichnen. Weiterhin wurden vier Vereinsmitglieder der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. ausgezeichnet, die besondere Leistungen im Verein erbracht haben.

 

Im Tagesordnungspunkt 7 wurden die Neuaufnahmen und Austritte im Verein bekannt gegeben. So konnte die Bergbrüderschaft zwei aktive und vier fördernde Mitglieder aufnehmen. Im Anschluss übermittelten unsere Gäste und befreundeten Vereine ein Grußwort bevor Ray Lätzsch das Schlusswort ergriff. Er bedankte sich noch einmal bei allen Mitgliedern und ihren Familien für ihre geleistete Arbeit und die Unterstützung und freut sich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit. Mit dem „Steigerlied“ endete das 28. öffentliche Bergquartal der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. und alle Anwesenden wurden traditionell zu einem Imbiss und Bergbier eingeladen.

 

 
   
  Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch bei der Eröffnungsrede  
   
  Unser altestes aktives Mitglied Gerhard Wahlicht(88)  
   
  Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft(v.l.n.r.) Mike Unger und Ernst Rothemann 10 Jahre, Karl-Heinz Thate und Jürgen Brecheis 15 Jahre  
   
  Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft(v.l.n.r.) Reinhold Espig und Carsten Georgie 25 Jahre, Günther Kretschmer für 45 Jahre  
   
  Auszeichnungen für besondere Leistungen im Verein(v.l.n.r.)Ulrich Höhl, Erhard Troll, Johannes Wünsche, Peter Neef, Christine Rothbart überbrachte die kleinen Geschenke  
   
  Reinhold Espig wurde zum Ehrenmitglied ernannt  
   
  Die neu aufgenommenen Mitglieder Bernhard Fickel und Michael Wittstock  
   
  Die neu aufgenommenen Fördermitglieder Michael Bretschneider, Renè Schubert und Tobias Steinert(fehlt im Bild) wurden traditionell mit einem Schnaps begrüßt  
   
  Der Schlussgesang  
  Text: Mike Rothemann Bilder: Anja Vieweg  
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  Wanderung der Bergbrüderschaft am 25. April 2015  
     
 

Bergbrüder auf den Spuren ihrer Vorfahren

Am 25. April trafen sich 30 Mitglieder der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V.  um einen Teil der Schneeberger/Neustädtler Bergbaulandschaft zu erkunden. Los ging es mit einer Führung durch das Siebenschlehener Pochwerk in Neustädtel. Gleich nebenan, wo sich die alte Silberschmelzhütte Sankt Georgen befindet, sollte unser erster kleiner Stopp sein. Dort wurde uns die historische Bedeutung der Hütte erklärt. Die Silberschmelzhütte befindet sich zurzeit in einer Komplettsanierung. Dadurch hatten wir einen guten Blick auf die damalige Bauweise solcher alten Bergbauhütten. Weiter ging es dann zur Fundgrube Gesellschaft, wo sich die Miniaturbergbaulandschaft befindet. Die Wanderung führte weiter entlang des Bergbaulehrpfades über den Pulverturm, vorbei am Beust-Schacht und der Fundgrube Daniel bis zur FG Anna und Schindler. Von dort aus bot sich ein wundervoller Blick über unsere alte Bergstadt. Das nächste Ziel hatten wir von dort aus schon wieder vor Augen, die Fundgrube Sauschwart, wo schon einige unserer Mitglieder mit Rostern und Bergbier auf uns warteten. Die letzten Meter führten uns am Ehrenmal St.-Anna-Kapelle vorbei, welches zu den Pflegschaftsobjekten der Bergbrüderschaft gehört, genauso wie der Pulverturm, die FG Sauschwart, der Köhlerturm (Gleesbergturm) und die Eichhörnchenquelle in Bad Schlema. An der Sauschwart angekommen ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Auch für das nächstes Jahr ist wieder eine kleine Wanderung durch unsere Bergbaulandschaft geplant.

 
     
   
  An der Sankt georgen Schmelzhütte  
   
  Miniaturbergbaulandschaft an der FG Gesellschaft  
   
  Gruppenbild am Schindlerschacht  
   
  Stärkung bei Roster und Bergbier  
  Text und Bild: Mike Rothemann  
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  Neus Gezähe für Blaufarbenmüller  
     
 

Um das öffentliche Ansehen der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. noch besser zur Geltung  zu bringen, wurden für die Blaufarbenmüller  neue Werkzeuge angefertigt. Die alten Gezähe, noch komplett aus Holz gefertigt, sind durch neue ausgetauscht worden. Mit hohem finanziellem Aufwand haben wir vier verschieden Werkzeuge anfertigen lassen. Das eigentliche Werkzeug wurde aus Eisen geschmiedet und die Griffe dazu sind aus Holz gedrechselt. Die historischen Gezähe stammen alle samt aus dem Arbeitsbereich der Blaufarbenwerke.

Außerdem bekommen alle Offizianten neue Schachthüte geschneidert. So kommen die kleinen Unterschiede der Hüte noch besser zur Geltung.

 
     
  Das neue Gezähe der Blaufarbenmüller  
     
  Obersteiger Thomas Kramer mit neuem Schachthut  
  Text und Bild: Mike Rothemann  
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  Aktuelles 2014  
     
  Arbeitseinsatz an der Eichhörnchenquelle in Bad Schlema  
     
 

Eichhörnchenquelle bekommt neuen Abfluss

Seit vielen Jahren pflegen die Mitglieder der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. Bergbauobjekte auf dem Schneeberger Bergbaulehrpfad. Unter anderem gehören zu dieser Pflegschaft der „Köhlerturm“ auf dem Gleesberg, das „St. Anna Denkmal“ an der Filzteichstraße und noch weitere Objekte in der Bergbaulandschaft. Da auch einige Mitglieder der Schneeberger Bergbrüder in Bad Schlema wohnen, reifte der Entschluss, ein Objekt auf Schlemarer  Flur in die Pflegschaft zu nehmen.
Schnell waren wir uns mit der Gemeindeverwaltung einig, die „Eichhörnchenquelle“ als Pflegschaftsobjekt zu übernehmen.

Während sich die bisherige Pflege auf Sauberhalten, Moosbeseitigung und Rasenmähen beschränkte, mussten wir in diesem Jahr das Abflussrohr freilegen, da dieses mit Steinen und Laub verstopft war. Dafür wurde der Trog und der Boden geöffnet um das gesamte Abflussrohr zu wechseln. Danach wurde der Trog wieder neu aufgemauert und der Boden wieder geschlossen. Auch die Rückfront wurde ausgebessert. Aufgrund des bevorstehenden Winters, wurde das Wasser nicht wieder angestellt. Im Frühjahr wollen wir weitere Verschönerungsarbeiten durchführen, unter anderem sollen sämtliche Fugen ausgebessert werden.
An dieser Stelle möchte sich der Vorstand der Schneeberger Bergbrüderschaft bei den Bergkameraden Erhard Troll und Johannes Wünsche bedanken, welche die Arbeiten an der Eichhörnchenquelle durchgeführt haben.

 
     
 
Eichhörnchenquelle in Bad Schlema
 
  Text und Bild: Steffen Wünsche  
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  Bergmeisterpokal in Fronau am 26.07.2014  
     
 

Bergbrüder holen 2. Platz bei Bergmeisterpokal

Der diesjährige Ausrichter des Bergmeisterpokals der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine des sächsischen Landesverbandes war das Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln“ in Fronau. Sieben Vereine des Landesverbandes nahmen an dem traditionellen Wettstreit unter Bergleuten teil.

Die erste Disziplin des Wettkampfes sollte das klassische „Bierglasstemmen“ sein. Dort konnte sich in einem spannendem Duell Erhard Toll von der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. gegen den Bergbruder aus Freiberg durchsetzten. Danach musste ein Bierglas auf Zeit ausgetrunken werden. Da konnte sich der Schneeberger Bergbruder Peter Rothbart im Mittelfeld platzieren. Anschließend ging es zum traditionellen „Nageleinschlagen“. In einer leicht abgewandelten Form mussten 2 Schienennägel auf Zeit in eine Holzschwelle genagelt werden. Jost Schnorr von den Schneebergern musste sich nur dem Bergbruder aus Wiesa geschlagen geben. Danach wurde die Muskelkraft von Ray Lätzsch und Mike Rothemann beim „Huntschieben“ unter Beweis gestellt. Es wurde ein voller Hunt auf Zeit über ein Gleiß geschoben. Auch hier wurden wir nur knapp von den Bergbrüdern aus Wiesa geschlagen. Im letzten Wettstreit ging es darum einen Stiefel in eine Baggerschaufel zu werfen. Leider war die Schaufel für unseren Bergbruder Mathias Drechsler nicht zu treffen und wir landeten bei dieser Disziplin auf den hinteren Plätzen.

Danach konnten sich die Bergbrüder erst einmal stärken, während die Kampfrichter die Punkte auszählten. Zur Siegerehrung gaben dann die Kampfrichter bekannt, dass die zwei besten Mannschaften noch einmal zu einem „Stechen“ antreten müssen, weil sie punktgleich auf Platz 1 lagen.

Es traf die beiden Mannschaftsleiter der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. und der Bergbrüderschaft Wiesa. Sie mussten noch einmal den „Gummistiefelzielwurf in die Baggerschaufel“ durchführen. Wiesa legte vor und traf vier von fünf Stiefeln in die Baggerschaufel. Danach musste der Schneeberger Mike Rothemann nachlegen. Die ersten beiden Würfe wurden noch versenkt bevor die nächsten Würfe daneben gingen. So konnten sich dieses Jahr wieder einmal die Bergbrüder aus Wiesa freuen, die den Bergmeisterpokal 2014 gewonnen haben. Im Anschuss wurden noch alle Mitwirkenden auf ein Bergbier eingeladen und ließen den gemeinsamen Nachmittag gemütlich ausklingen.

 
     
   
  Alles ist vorbereitet zum "Bierglasstemmen" (Bild links) Erhard Troll(r.) konnte sich und wurde 1. beim "Bierglasstemmen" (Bild rechts)  
   
  Jost Schnorr beim "Nageln"  
   
  Die Mannschaftsleiter der Bergbrüderschaften bei der Siegerehrung  
     
    Text und Bild: Mike Rothemann  
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  Ausfahrt der Bergbrüderschaft nach Ridnaun/Südtirol vom 11.07. - 14.07.2014  
     
 

Bergbrüder in Schneeberg/Südtirol

Die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. fuhr mit 70 Mitgliedern und Gästen für vier Tage nach Ridnaun - Schneeberg. Schneeberg in Südtirol ist jedoch keine Stadt oder ein Berg, sondern ein riesiges Bergbaugebiet welches sich von 2000 bis auf 2500 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt. Auch dort gibt es eine jahrhunderte alte Bergbaugeschichte und das höchst gelegene Besucherbergwerk Europas.

Hermann Schölzhorn, Mitarbeiter des Erlebnisbergwerkes und Mitglied des dortigen Knappenvereines nahm vor ein paar Jahren mit uns Kontakt auf, als er von der Stadt Schneeberg im Erzgebirge hörte. Da uns nicht nur der Name „Schneeberg“ miteinander verbindet, sondern auch die bergbauliche Geschichte, blieben wir in Kontakt. Vor zwei Jahren besuchte uns dann Herr Schölzhorn zum Lichtelfest. Er schwärmt noch heute von diesem Besuch und den Eindrücken die er im Erzgebirge erlebt und gesehen hat. Gerade die Traditionspflege in der Weihnachtszeit hat ihn überwältigt, da es so etwas in Südtirol nicht gibt. Auf die ausgesprochene Einladung: “Wir könnten doch auch mal sein Schneeberg besuchen“, folgten Taten. Am 11. Juli war es dann soweit und die Bergbrüder aus Schneeberg fuhren nach Südtirol.

Am Abend des Anreisetages verbrachten wir ein paar gemütliche Stunden mit dem Knappenverein Ridnaun bevor es dann am nächsten Tag zu den verschiedenen zusammengestellten Touren durch die „BergbauWelt“ Ridnaun ging. Eine Gruppe schaute sich die Bergwerksanlagen in St. Leonhard an und fuhr anschließend in die Stadt Sterzing. Eine weitere Gruppe fuhr mit der Grubenbahn 3,5 km in den Poschhausstollen ein und besichtigte das Besucherbergwerk. Nach der Ausfahrt aus dem Stollen wanderten sie noch bis auf 2200 m. ü. d. M. und schauten sich die Bergbaulandschaft an. Es wurde auch eine schwierige Tour zu Fuß angeboten, welche 13 Mann in Angriff genommen haben. So ging es mit Rucksack und Bergwerksausrüstung  im Ridnauntal los. Nach dem beschwerlichen Aufstieg des Kaindljoch bis auf 2700 m. ü. d. M., an alten Bergwerksanlagen und Stollenmundlöchern vorbei, wurden die Wanderer mit einen fantastischen Blick über das Bergbaugebiet „Schneeberg“ belohnt. Dann ging es zum Abstieg in das alte Knappendorf St. Martin. Dort lebten in der Blütezeit des Bergbaues bis zu 1000 Bergmänner. Nach einer kräftigen Stärkung ging es dann weiter bis zum Stolleneingang des Karlstollens im Passeiertal bis auf 2030 Meter. Nach einem 1,6 Kilometer langem Fußmarsch durch den Entwässerungstollen und der Führung im Besucherbergwerk kam die Gruppe wieder auf dem Poschhausstollen an, der mit der Grubenbahn befahren wird. Am Mundloch des Poschhausstollens im Ridnauntal endete die Tour der 13 Wanderer. Nach 10 Stunden kamen auch sie gesund, aber etwas erschöpft, im Hotel wieder an.

Am dritten Tag nahmen die Mitglieder der Bergbrüderschaft an einer Bergparade und einer bergmännischen Aufwartung in St. Leonhard teil. Der Anlass war das jährliche  Bergbaufestes der „BergbauWelt“ Ridnaun - Schneeberg. Dort wurden wir von allen noch einmal ganz herzlich begrüßt. Ray Lätzsch, der 1. Vorsitzende der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. bedankte sich nochmals für die Einladung und für die gemeinsamen ereignisreichen Tage. Am Nachmittag wurde eine Südtirol Rundfahrt organisiert um Land und Leute noch besser kennen zu lernen, bevor es am nächsten Tag wieder Richtung Schneeberg im Erzgebirge zurück ging.

 

 
     
Blick in das Ridnauntal 
     
Übertageanlagen in St. Leonhard  
     
Wandergruppe der 10 stündigen Bergtour  
     
  Bergmännische Aufwartung in St. Leonhard  
  Text und Bild: Mike Rothemann   
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  Delegation der Bergbrüderschaft in Frankreich vom 25.06.-27.06.2014  
     
 

Bergbrüder im Elsass zu Gast

Eine kleine Delegation der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. hat sich auf den Weg gemacht zu ihrem befreundeten Verein nach Frankreich. Auf Einladung des Bürgermeisters und der Bergbrüderschaft von Sainte Marine aux Mines fuhren vier  Mitglieder der Bergbrüderschaft Schneeberg in das Elsass. Dort fand dieses Jahr wieder eine der größten  Mineralien- und Fossilienbörse der Welt statt. Über 1.000 Aussteller aus 50 Nationen waren vertreten und boten Mineralien aus aller Welt, die die Natur über Jahrmillionen erschaffen hat.

Die große Eröffnungsfeier der Mineralienbörse mit dem Bürgermeister der Stadt, der Bergbrüderschaft und Vertretern des Landes durfte die kleine Delegation aus Schneeberg mitgestalten. Es war dieses Jahr wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis, welche Vielfalt an Mineralien und Fossilien dort angeboten und ausgestellt wurden.

Auch die Bergbrüder von Sainte Marie aux Mines hatten ein kleines Programm für uns vorbereitet. Sie führten ihre Gäste in eine der unzähligen Bergbaustollen, denn der Bergbau hat auch dort eine lange Geschichte. So wurden schon im zehnten Jahrhundert verschiedene Erze abgebaut.

Es waren wieder drei ereignisreiche Tage für uns und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den Bergbrüdern aus dem Elsass zum Bergstreittag am 22. Juli zur Großen Bergparade in Schneeberg.

 

 
  Delegation der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. mit den
Bergbrüdern aus Sainte Marie aux Mines
 
   
  Versteinerte Fossilien(Bild links)  Karl-Heinz Thate neben 3 Drusen(Bild rechts)  
   
  Schwarze Turmaline(Bild links) Versteinertes Holz Durchmesser ca. 1,2 Meter(Bild links)  
   
  Jürgen Brecheis vor der "Grube Gottes"  
  Text und Bild: Mike Rothemann  
     
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  1. Familienfest am 24.05.2014  
     
 

Premiere für erstes gemeinsames Familienfest auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg sehr erfolgreich

Trotz strömenden Regens und heftigen Unwetters besuchten vergangen Samstag hunderte Besucher das 11. Kinderfest der Feuerwehr Neustädtel und den 9. Bergmeisterpokal für Schüler der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. Für die Organisatoren sollte es in diesem Jahr etwas ganz Besonderes werden, das erste Familienfest gemeinsam mit der Bergbrüderschaft Schneeberg und der Feuerwehr Neustädtel. Beide Vereine suchen immer wieder neuen Nachwuchs. Die Bergbrüderschaft vor allem, um die bergmännische Tradition nicht aussterben zu lassen und an unsere Nachfahren weiterzugeben. Neun Klassen aus den umliegenden Grund-, Mittel- und Oberschulen, sowie dem Gymnasium von Schneeberg und Aue waren auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg angetreten um sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Schneeberger Bergrüder wollen so die Kleinen spielerisch an die bergmännische Tradition heranführen und Nachwuchs gewinnen. Folgende Disziplinen mussten gemeistert werden: Arschlederhochsprung, Bergziege melken, Grubenholz, Grubenbrand löschen, Hunt aufschieben, und Wasserglas stemmen. Der letztgenannte Wettkampf ist jedes Jahr die am spektakulärsten angenommene Disziplin. Lautstark feuerten die Zuschauer an. Alle Jünglinge die hier angetreten waren, kämpften für ihre Mannschaft mit allen Kräften, die ihnen zur Verfügung standen. Ganz neu aufgenommen in den Disziplinen war Grubenbrand löschen. Diese Idee stammt von der Feuerwehr Neustädtel, wobei mit einem Wasserschlauch Büchsen abgeräumt werden mussten. Am Ende des ganzen Spektakels gab es ein Stechen. In diesem musste ein Glas Limonade so schnell wie möglich ausgetrunken werden. Das Duell zwischen den Klassen 5a und 6a (beiden Klassen) der OS Bergstadt gewann am Ende die Klasse 6a.
Auch bei den Grundschülern konnte nur über ein Glas Limonade der Sieger ermittelt werden. Hier setzte sich letztendlich die Klasse 3a gegen die Parallelklasse 3b der Pestalozzi Grundschule Schneeberg durch und wurde Bergmeister 2014.

Die Sieger können nun eine kostenlose Grubenbefahrung und eine Übernachtung mit der Klasse im Huthaus des CVJM erleben. Aber auch die Zweit- und Drittplazierten gingen nicht leer aus und dürfen sich über einen Besuch beim FC Erzgebirge zu einem Spiel bzw. zu einem kostenlosen Besuch des Dr.-Curt-Geitner-Bades oder Filzteiches erfreuen.

 
     
   
  Die Eröffnung des 1. Familienfestes wurde durch heftige Regenschauer begleitet  
   
   
Der "Bergmeisterpokal für Schüler" konnte aber trotz des Regens wie geplant durchgeführt werden in einer
Lagerhalle der Bergsicherung Schneeberg GmbH
   
  Die beiden Hauptkampfrichter des "Bergmeisterpokal für Schüler" bei einer "Stärkung"
Steffen Wünsche(l.) und Peter Neef(r.)
 
   
   
Pünktlich zur Siegerehrung des "Bergmeisterpokal für Schüler" kam die Sonne wieder heraus
und der Festplatz füllte sich zahlreich mit Kindern und ihren Familien
     
  Bild links: Felix Schubert(l.) und René Krause(r.) beim "Wettnageln"
Bild rechts: bei schönem Wetter kam nur noch Wasser aus der Kübelspritze beim "Zielspritzen" der Feuerwehr
 
     
  Text: Anja Vieweg  Bild, Bild: Anja Vieweg, René Schubert, Mike Rothemann  
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  Fußballspiel Bergbrüder vs. Musiker am 17. Mai 2014
 
     
 

Musiker gewinnen gegen Bergbrüder.

Die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. musste sich dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg bei ihrem Fußballspiel am 17. Mai 2014 mit 0:4 geschlagen geben. Die vielen Zuschauer sahen über weite Strecken ein spannendes Duell auf Augenhöhe, auch wenn es das Ergebnis nicht wider gibt. Trotz der Anfeuerungsrufe der Karodancers und der vielen Fans gingen die Musiker mit 2:0 in die Halbzeitpause. Währenddessen hatten die Karodancers ihren großen Auftritt. Sie zeigten den Zuschauern eine tolle Tanzeinlage, welche die Stimmung und die Vorfreunde weiter anheizte auf den zweiten Durchgang.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Ray Lätzsch die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Dies verhinderte jedoch die Torlatte. Wer weiß, wie dann das Spiel ausgegangen wäre. Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene und faire Partie der beiden Vereine.

Letztendlich soll aber nicht das Ergebnis des Spieles im Mittelpunkt stehen, sonder die gute Freundschaft und Zusammenarbeit der Vereine. Auch der Neustädtler Sportverein zählt nunmehr dazu. Dort halten sich die Mitglieder der Bergbrüderschaft fit und pflegen seit ein paar Jahren eine gute Freundschaft. Und vielleicht können ja die Bergbrüder bei der nächsten Auflage einen Sieg feiern.

 
   
  Die beiden Mannschaften  
   
  Erzgebirgischer Oldtimer-Club e.V. mit den Karodancers  
   
   
  Zahlreiche Fan´s und die Karodancers feuerten die Mannschaften an  
   
  Faires "Shake hands" nach dem Spiel  
  Text: Mike Rothemann, Bilder: Anja Vieweg  
     
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  27. Öffentliches Bergquartal am 03. Mai 2014

Bergbrüder begehen 27. öffentliches Bergquartal

Mit einer kleinen Bergparade der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V., der Bergkapelle Schneeberg und einer Fahnenabordnung befreundeter Vereine stimmten sich die Bergbrüder auf ihr 27. Bergquartal am 3. Mai 2014 ein. Die Parade begann am Fürstenplatz in Schneeberg, zog weiter über den Markt und den Kirchplatz, bis hin zum Kirchgemeindehaus der St. Wolfgangskirche, wo das Bergquartal abgehalten wurde.

Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch eröffnete das Bergquartal und durfte zahlreiche Gäste begrüßen, unter anderem auch den Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel. Danach wurde in einer Schweigeminute den toten Bergleuten gedacht, die im letzten Jahr von uns gegangen sind. Man sieht noch heute, dass der Bergbau ein gefährlicher Beruf ist, da es auch in Deutschland 2013 ein schweres Grubenunglück im thüringischen Unterbreizbach gab, wo drei Bergleute ihr Leben lassen mussten.

Im Anschluss durfte traditionell unser ältestes, anwesendes und aktives Mitglied, Gerhard Wahlicht mit 87 Jahren, die Lade öffnen und die Kerzen unserer geschnitzten Steiger entzünden.

Danach  erfolgten die verschiedenen Berichte des Vorstandes. Auch der musikalische Teil durfte nicht fehlen, so sangen wir alle gemeinsam nach den Berichten das Lied „Freue dich Schneeberg“. Dann erfolgte die Ehrung verdienter Mitglieder im Verein. Dieses Jahr konnte das Bergquartal wieder 15 Bergschwestern und Bergbrüder für ihre langjährige Mitgliedschaft auszeichnen. Weiterhin durften wir 10 Mitglieder der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. auszeichnen, die besondere Leistungen im Verein erbracht haben. Im Tagesordnungspunkt 7 wurden die Neuaufnahmen und Austritte im Verein bekannt gegeben. So konnte die Bergbrüderschaft ein neues aktives Mitglied und vier fördernde Mitglieder aufnehmen. Austritte wurden keine verbucht. Im Anschluss übermittelten unsere Gäste und befreundeten Vereine ein Grußwort bevor Ray Lätzsch das Schlusswort ergriff. Er bedankte sich noch einmal bei allen Mitgliedern und ihren Familien für ihre geleistete Arbeit und die Unterstützung und freut sich zudem auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit. Mit dem „Steigerlied“ endete das 27. öffentliche Bergquartal der Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. und alle Anwesenden wurden noch zu einem Bergbier eingeladen um das Quartal ausklingen zu lassen.

 
 
     
  Gerhard Wahlicht beim entzünden der Kerzen Ray Lätzsch(r.) bei der Aufnahme unserem neuen Fördernden Mitglied Roland Unger(l.) und dem aktiven Mitglied Kevin Marquart(m.)
 
  Die Bergbrüder beim Gesang des "Seigerliedes"
   
  Text Mike Rothemann, Bilder Anja Vieweg
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  Arbeitseinsatz auf dem Gleesberg am 04. April 2014
   
 

Frühjahrsputz auf dem Gleesberg.

Die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. hat wieder einen Arbeitseinsatz auf dem Gleesberg gestartet und dem Köhlerturm seinen alljährigen Frühjahrsputz unterzogen. Mit Staubsauer, Wischeimer und Lappen ging es ans Werk, um den Dreck des letzten Winters zu beseitigen. Es wurden die Fenster geputzt auf der Aussichtsplattform des Turmes, die Treppen wurden gesaugt und gewischt und kleinere Reparaturarbeiten wurden vollbracht.

Jetzt können die Besucher wieder den ungetrübten Blick von der Aussichtsplattform genießen, sofern das Wetter mitspielt.

Der Turm kann während den Öffnungszeiten der „Berggaststätte Gleesberg“ jederzeit besucht werden. Den Schlüssel können sie in der Berggaststätte abholen, um dann den Aufstieg der fast einhundert Stufen in Angriff zunehmen. Es lohnt sich bei schönem Wetter auf jeden Fall, denn sie werden mit einem schönen Blick über das Erzgebirge belohnt.

 
  Mathias Drechsler beim kehern der Treppen im Köhlerturm
   
  Text und Bild Mike Rothemann
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  AKTUELLES 2013
   
  Bergbrüder und FFW Neustädtel gemeinsam beim Drachenbootrennen

Die Stadtwerke Schneeberg GmbH hatten wieder zu ihrem alljährigem Saisonabschluss, dem 7. Silberstrom-Drachenbootrennen, auf dem Filzteich aufgerufen. 23 Mannschaften sind diesem ruf gefolgt und darunter auch die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. , die mit der Freiwilligen Feuerwehr Neustädtel eine "Paddelgemeinschaft" gebildet haben. Sie gingen mit dem furchtlosen Namen " De Silberspritzer" mit dem Team - Käpt`n Ray Lätzsch an den Start.
Bei einem Sonnen - Wolken - Mix waren es gute Voraussetzungen für viele
spannende Rennen auf dem Filzteich
Nach der Eröffnungsrede durch "Vikie" (Geschäftsführer der Stadtwerke Schneeberg GmbH, Gunar Friedrich) und dem Bürgermeister der Stadt Schneeberg, Frieder Stimpel ging es dann los.
Unter den Augen der über 2000 Besucher und den Mitstreitern des Drachenbootrennen, paddelten sich die Silberspritzer bis ins viertelfinale und belegten am Ende einen sehr guten 9. Platz. Den Pokal holten sich am Ende
"De Inkognitos" (Wohnmobile Gläser & Installation / Heizungsbau René Leuoth). Auf dem 2. Platz landeten "De Hauer Haie" (Bergsicherung Sachsen GmbH) vor den "Herten Dragons" (Stadtverwaltung Herten), die die weiteste Anreise hinter sich hatten.
Fehlen durfte natürlich auch nicht das traditionelle Abbaden, bei dem sich zahlreiche Menschen in den 15 °C kalten Filzteich stürzten.
Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage des Silberstrom-Drachenbootrennen und wollen dann den Pokal in unsere "Fahrwasser" holen.

 
 

 

Text und Fotos: Mike Rothemann

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  Bergbrüder erfolgreich beim Bergmeisterpokal

Die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. hat zum diesjährigen Bergmeisterpokal in Freiberg den 2. und 3. Platz erkämpft, wobei sie sich den 3. Platz mit der Bergbrüderschaft aus Seifen teilten. Im Rahmen des Brauereifestes fand der 19. Bergmeisterpokal der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine des Sächsischen Landesverbandes statt.
In 5 spannenden Disziplinen mussten sich die zwei Mannschaften der Bergbrüderschaft Schneeberg nur den Gastgebern aus Freiberg geschlagen geben. Der Wettstreit um den Bergmeisterpokal begann mit Nageleinschlagen, wo die Weichen für den Erfolg gestellt wurden. Darauf folgten Rundholzabsägen nach Vorgabe eines Gewichts und Stiefelzielwurf ins Stollenmundloch. Im vierten Wettstreit kam es zu einer völlig neuen Disziplin, bei der die Mitstreiter 5 von 10 Biersorten der Brauerei Freiberg verkosten und erkennen mussten. Zum Finale des Bergmeisterpokals wurde wieder auf einen traditionellen Wettstreit zurückgegriffen, dem Bierglasstemmen, welcher immer der spannendste und härteste Wettkampf des Bergmeisterpokals ist. Im Anschluss feierten die Bergbrüderschaften noch gemeinsam bei einem Bergbier und alle freuen sich schon auf das nächste "Duell" im kommenden Jahr.

 
 
Bierverkostung
Bierglasstemmen
 
 
 
(v.) Jürgen Brecheis, (h.) Werner Oettel beim Rundholzsägen
Sven Hubkin beim Stiefelziehlwurf
 

 

Text und Fotos: Mike Rothemann

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Freunde feiern zusammen im Elsass Jubiläum

Anlässlich des 450 jährigen Bestehens unserer befreundeten Bergbrüderschaft CAISSE DES MINEURS D'ECHERY aus Sainte Marie aux Mines, fuhr die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. am 13.07.2013 mit 45 Bergschwestern und Bergbrüdern nach Frankreich.
Nach der zehnstündigen Busfahrt wurden wir von unseren Freunden herzlich begrüßt und nahmen an der Eröffnungsveranstaltung für die Festtage teil. Am Abend konnten wir noch eine kleine Bergparade bestaunen, welche mit einem Zapfenstreich endete. Der erste Tag ging mit einem großem Feuerwerk und Tanzmusik zu Ende.
Am Sonntag, den 14.07. nahmen wir am Berggottesdienst in der Kettenkirche "Eglise des Chaînes" teil, wo Pfarrer Frank Meinel aus Schneeberg die Predigt hielt.
Anschließend ging es zur Großen Bergparade, die durch die Stadt Sainte Marie aux Mines führte. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren Bergbauvereine und Bergbrüderschaften aus Frankreich und Deutschland dabei, unter anderem aus Baden Württemberg, dem Saarland und auch die Bergbrüderschaft Freiberg aus dem Erzgebirge.
Nach einer kurzen Stärkung ging es auf eine kleine Vogesenrundfahrt. Die beeindruckende Landschaft und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Elsass begeisterten uns sehr.
Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit unseren Freunden aus dem Elsass, bei einem Bergbier und vielen elsässischen Spezialitäten, bevor es am nächsten Tag wieder zurück nach Hause ging.
Dieses war wieder ein unvergessliches Wochenende für die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e.V. und der Bergbrüderschaft CAISSE DES MINEURS D'ECHERY aus Sainte Marie aux Mines, welches unsere gemeinsame Bindung zum Bergbau und Freundschaft vertieft hat. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum diesjährigen Bergstreittag in Schneeberg, wo auch die Bergschwestern und Bergbrüder aus dem Elsass an der Großen Bergparade teilnehmen werden.

 
 
Yves MOTSCH 1. Vorsitzender der Caisse des Mineurs d’Echery
Bergbrüderschaft Caisse des Mineurs d’Echery
 
 


v.l.n.r. Ray Lätzsch 1. Vorsitzender Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade"e.V.,
Yves MOTSCH 1. Vorsitzender der Caisse des Mineurs d’Echery,
Jean François BOUVIER

 
Jürgen Mischko bei der Wimpelübergabe
 

 

Text und Fotos: Mike Rothemann

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Kampf um den Kinderbergmeisterpokal

Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 825 Jahrfeier von Neustädtel fand die 8. Auflage des Kinderbergmeisterpokals für Grund - und Mittelschulen statt.
Auf dem Festgelände der Bergsicherung Schneeberg GmbH sahen zahlreiche Zuschauer einen spannenden Kampf, in 5 Disziplinen, um den diesjährigen Kinderbergmeisterpokal.
9 Mannschaften von den Grund - und Mittelschulen Schneeberg, Bad Schlema und Aue und einer Grundschule aus Heiligenstadt kämpften in den Disziplinen Arschlederhochsprung, Bergziege melken, Grubenholzumstabeln, Hunt anschieben und der Königsdisziplin Wasserglas stemmen um den Pokal.
Bei den Grundschulen setzte sich die Klasse 3b der GS "Pestalozzi" durch und belegten den 1. Platz. Unsere Freunde aus Heiligenstadt belegten den 2. Platz, knapp gefolgt von der Klasse 3b der GS "Hans Marchwitza". Der Sieger darf sich über eine Übernachtung auf der Fundgrube Gesellschaft freuen und einer Grubenbefahrung im Neustädtler Hobbybergwerk.
Bei den Mittelschulen konnte die Klasse 6a der MS "Bergstadt Schneeberg" ihren Vorjahreserfolg wiederholen und Gewannen den Kinderbergmeisterpokal.
Sie dürfen sich über eine Befahrung im Besucherbergwerk "Weißer Hirsch" freuen. Die weiteren Plätze belegten die Klassen 6b MS "Bergstadt Schneeberg", 5b Evangelische MS Schneeberg, 5b MS Aue-Zelle, 5a MS "Bergstadt Schneeberg und die Klasse 5a MS "Bergstadt Schneeberg".

 
 
Der Sprung übers Arschleder - sportlich, sportlich ...
Bergziege melken - nur unsere gibt keine Milch :-)
 
 

Die Gast-Fans aus Heiligenstadt fieberten mit ...

Grubenholz umstapeln, hier ging es um Schnelligkeit.
 
 
Ein skeptischer Blick. Ob das Hunt schieben gelingt?
Im Wasserglas stemmen war der Bizeps gefragt :-)
     
Text: Mike Rothemann, Fotos: Christian Münch
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Posten im Vorstand sind festgelegt

Der sich im Bergquartal konstituierenden Sitzung, in welcher Ray Lätzsch bereits als Vorsitzender ernannt wurde, folgte nun die erste Vorstandsitzung im neuem Geschäftsjahr der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. Der zweite Vorsitzende ist Steffen Wünsche, den Posten als Schriftführerin trägt Anja Vieweg. Christine Rotbarth kümmert sich als 1. Schatzmeisterin um die Finanzen des Vereins. Dem 1. Trachtenwart Martin Kuhnert folgt Jost Schnorr als 2. Trachtenwart und Beisitzer. Jörg Wiegkank wurde als 2. Schatzmeister und Beisitzer ernannt. Um die Arbeit in der Öffentlichkeit kümmert sich nun Mike Rothemann.

 

Text: Anja Vieweg

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  Neuer Vorstand in der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V.
 

Wieder ist ein Jahr vergangen und die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. feierte nunmehr am Samstag, den 4. Mai 2013 schon ihr 26. Bergquartal. Traditionell begann dies mit einem kleinen Bergaufzug vom Schneeberger Fürstenplatz über den Markt zum Kirchgemeindehaus St. Wolfgang. Dieser wurde begleitet durch die Schneeberger Bergkapelle und Delegationen befreundeter Bergbrüderschaften. Mit der Glück-Auf-Fanfare und drei Glockenschlägen begann um 14:30 Uhr die Jahreshauptversammlung. Nach dem Öffnen der Vereinslade und dem Entzünden der Kerzen durch das älteste aktive anwesende Mitglied Gerhard Wahlicht trägt Ray Lätzsch den Vorstandsbericht vor. So nahm die Brüderschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr an 23 Bergparaden und 16 Delegation teil. Aber nicht nur der Auftritt zu den Bergparaden, Bergaufzügen und Festumzügen prägt das Vereinsleben der Schneeberger. Begann das neue Geschäftsjahr mit den Aktivitäten sowie Vorbereitungen zu den Feierlichleiten anlässlich des 45-jährigen Wiedergründungsjubiläums. Die helfenden Hände der Mitglieder sorgten dafür, dass es am Wochenende vom 21. bis 22. Juli 2012 ein wunderschönes und unvergessliches Fest wurde. Viele Highlights, wie z. B. die Ausrichtung des 8. Bergmeisterpokals für Kinder, oder der Bergmeisterpokal für die Bergbrüderschaften des Sächsischen Landesverbandes und ein Tanzabend lockten jede Menge Besucher auf das Festgelände. Eine Woche später folgte das traditionelle Fußballspiel Bergbrüder gegen Bergmusiker. Leider kam die Bergbrüderschaft trotz hunderter Zuschauer auf dem Neustädtler Fußballplatz nicht über ein 1:4 hinaus. Aber der olympische Gedanke und der Zusammenhalt der Vereine zählt. Der Vorsitzende ist überzeugt, dass im nächsten Jahr anlässlich der Fußballweltmeisterschaft die Bergbrüder mit einem Sieg den Platz verlassen werden. Eine wertschätzende Arbeit leisten außerdem die Bergkameraden und Bergkameradinnen beim traditionellem Fest "Menschen mit und ohne Behinderung feiern zusammen". Dieser Tag ist jährlich im Terminplan der Brüderschaft nicht mehr wegzudenken. Ray Lätzsch bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und betonte besonders, dass solche Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.
Ein besonderer Höhepunkt dieses Bergquartals war, dass für langjährige Traditionspflege und Unterstützung der Bergbrüderschaft Schneeberg, die Bergkameradin Ines Walther und Bergkamerad Bernd Schönherr von der Bergsicherung Schneeberg GmbH zum Ehrenmitglied der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. ernannt wurden. Anschließend folgte die Vorstandswahl. Es galt den Vorstand neu zu besetzen. Nach einer spannenden Stichwahl stand fest, dass sich der neue Vorstand aus Ray Lätzsch, Steffen Wünsche, Anja Vieweg, Christine Rotbarth, Mike Rothemann, Martin Kuhnert, Jost Schnorr und Jörg Wiegank zusammensetzt. In der sich im Bergquartal konstituierenden Sitzung wurde bereits Ray Lätzsch wieder zum 1. Vorsitzenden ernannt. Die anderen Funktionen folgen in der nächsten Vorstandsitzung. Mit Grußworten von verschieden Gästen und den Gesang des Steigermarsches endete das 26. öffentliche Bergquartal.

     
     
Entzünden der Kerzen durch das älteste aktive anwesende Mitglied Gerhard Wahlicht
Ines Walther und Bernd Schönherr (Mitte) von der Bergsicherung Schneeberg GmbH wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt
     
     
     
Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus: Martin Kuhnert, Mike Rothemann, Anja Vieweg, Ray Lätzsch, Jost Schnorr, Christine Rotbarth, Steffen Wünsche und Jörg Wiegank. (v. l. n. r.)
         
Text und Fotos: Anja Vieweg
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  Bergquartal und Bergaufzug am 04.05.2013

SCHNEEBERG (RL).

Am 4. Mai begeht die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. ihr 26. Bergquartal. Traditionell geht dem Quartal ein Bergaufzug voraus. Der Bergaufzug, der von der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. und der Schneeberger Bergkapelle sowie Fahnendelegationen befreundeter Bergbrüderschaften gestaltet wird, beginnt um 14:00 Uhr. Die Paradestrecke ist folgendermaßen geplant: Fürstenplatz, Markt, Kirchgasse, Kirchplatz, an St. Wolfgang vorbei zum Georgenplatz. Im Kirchgemeindehaus von St. Wolfgang findet um 14:30 Uhr das Bergquartal mit Vorstandswahl statt.

 
Pressemitteilung Ray Lätzsch
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  Arbeitseinsatz auf dem Gleeßberg 19.04.2013
  Der lange Winter hat überall seine Spuren hinterlassen. So auch auf dem Gleeßbergturm. Dieser befindet sich seit 2007 in der Obhut der Schneeberger Bergbrüderschaft und bedarf der ständigen Pflege. Die Bergbrüder sorgten vergangenen Freitag mit einem schnellen und einwandfreiem Arbeitseinsatz dafür, dass dieses Kleinod in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft für Besucher in einem ordentlichen und sauberen Zustand erhalten bleibt. Dabei wurde unter Anderem eine Grundreinigung durchgeführt, die Fenster ausgebaut und auf Hochglanz geputzt. Nun ist wieder klare Sicht über Schneeberg und Umgebung aus ca. 600 m Höhe von dem Köhlerturm auf dem Gleeßberg. Der Turm kann während den Öffnungszeiten der Berggaststätte Gleeßberg jederzeit besucht werden. An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. herzlichst bei allen Teilnehmern des Arbeitseinsatzes für ihr selbstloses Engagement.
 
 
 
Sven Hubkin (hinten) und Ernst Rothemann bei der Grundreinigung am Gleeßbergturm

v. l. Wolfgang Hantsch, Sven Hubkin, Mike und Ernst Rothemann,
Mathias Drechsler, Jost Schnorr und der kleine Ulli von den Wirtsleuten haben reine Arbeit geleistet

 
Text und Fotos: Anja Vieweg
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  AKTUELLES 2012
 
 
Bergmusiker zeigen sportliche Figur gegen Habitträger
Es ist wieder einmal soweit. Nach zwei Jahren Pause wollen die Bergmusiker und die Bergbrüder aus Schneeberg anlässlich der Fußball-Europameisterschaft ihre Instrumente und Bergbarten gegen Fußballschuhe und Trikots tauschen. Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass die beiden Vereine nicht nur zu den Bergparaden immer ein gutes Team bilden. Dieses Jahr wollen sie es wieder wagen. Am 28. Juli 2012 findet ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Vereinen statt. Dabei soll natürlich nicht nur der sportliche Ehrgeiz sondern auch der Spaß im Vordergrund stehen. Die Spieler hoffen auf zahlreiche Fans und einen guten Spielverlauf. Alle sind herzlichst eingeladen. Das runde Leder wird 16:00 Uhr auf dem Fußballplatz in Neustädtel angestoßen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Treffpunkt und Ablauf - siehe TERMINE oder Einladung

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Bergbrüder bei Euromineral

Am 20.06.2012 hat sich eine kleine Delegation der Bergbrüderschaft "Schneeberg Bergparade" e. V. auf den Weg zu einer der größten Mineralienbörsen der Welt, nach Sainte-Marie-aux-Mines in Frankreich gemacht.
Auf Einladung unserer befreundeten Bergbrüderschaft und dem Bürgermeister der Stadt Saint-Marie-aux-Mines traten wir die Reise an.
Zur großen Eröffnung der 49. internationalen Mineralienbörse zeigten die beiden Bergbrüderschaften die gemeinsame Verbundenheit der Bergbautraditionen.
Mit über 900 Ausstellern der Mineralienbörse ist sie die drittgrößte der Welt. Die Vielseitigkeit der Edelsteine und Fossilien bis hin zu bergbaulichen Gegenständen aus der ganzen Welt war sehr beeindruckend und brachte uns immer wieder zum Staunen. Für die Bergbrüderschaft war es wieder eine unvergessliche Reise in das Elsass und wir freuen uns schon auf unsere nächste Zusammenkunft zum Bergstreittag am 22. Juli.

 
Fotos und Text: Mike Rothemann
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Bergbrüder feiern ihr 25. Bergquartal
Wenn am 1. Samstag im Mai Bergmusik von der Schneeberger Bergkapelle auf dem Schneeberger Mark erklingt, dann heißt das die "Schneeberger Bergrüder haben wieder ihr Bergquartal". Kaum ist der weihnachtliche Stress vorbei, lässt die Jahreshauptversammlung auf sich warten. Punkt 14:30 Uhr eröffnet der Vorsitzende Ray Lätzsch das Quartal und trägt zunächst den Vorstandsbericht vor. In diesem betont er besonders die Arbeit des Vorstandes, aber auch die Arbeit der Mitglieder, die die Ideen des Vorstandes umsetzen. Weiterhin bedankt sich Bergkamerad Lätzsch bei den Partnern, die ein solches aufwendiges Hobby tolerieren. Die Bergbrüderschaft nahm an 18 Bergparaden oder Bergaufzügen teil. Des weiteren waren sie an 15 Delegationen in den verschiedensten Orten des Erzgebirges vertreten, führten eine Mettenschicht, 1 Bergquartal, 7 Mitglieder- und 7 Vorstandssitzungen durch. Dies alles sind aber nicht die einzigen Aufgaben des Vereins. Eine wertschätzende Arbeit leisten die Bergrüder immer wieder beim Behindertenfest auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg. Dies ist im Terminplan nicht mehr wegzudenken. Die Bergbrüderschaft veranstaltete außerdem bereits in 6. Auflage den Bergemeisterpokal für Kinder. Hier sei auch gleich zu nennen, dass im abgelaufenem Geschäftsjahr sich 8 Bergkameraden auf den Weg nach Seiffen machten um beim Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes anzutreten. Was keiner gedacht hat, ist vollkommen unerwartet eingetreten. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreichten die Schneeberger Bergkameraden den 1. Platz. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Thüringer Bergmannstag in Sondershausen, verbunden mit einer tollen Vereinsausfahrt mit Übernachtung. Des weiteren reiste eine Delegation im Frühjahr 2012 nach Saint Marie aux Mines um die elsässischen Bergkameraden zu besuchen. Die Pflege einiger Objekte des Schneeberg-Neustädtler sowie des Bad Schlemaer Bergbaulehrpfades sind eine weitere Aufgabe der Brüderschaft. Zahlreiche unentgeltliche Arbeitseinsätze sorgen dafür, dass die Kleinode der Schneeberger und Schlemaer Geschichte erhalten bleiben. Zahlreiche Erdbestattungen führte die Arbeitsgruppe "Bergmännische Trägergemeinschaft" durch. Im Tagesordnungspunkt 6 und 7 standen die Ehrung verdienter Mitglieder sowie Neuaufnahmen und Austritte zur Debatte. 5 Neuaufnahmen konnten in den Reihen der Mitglieder begrüßt werden. Positiv zu berichten ist, dass es keinen Austritt gegeben hat. Zum Schluss erwähnt der Vorsitzende Ray Lätzsch nochmals, dass in diesem Jahr die Bergbrüderschaft Schneeberg auf 45 Jahre zurückblickt und dies auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert werden soll. Im Rahmen des Bergstreittages am 22. Juli 2012 in Schneeberg findet auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg ein tolles Festwochenende mit vielen besonderen Attraktionen statt. Dazu gehören unter Anderem die Ausrichtung des Kinderbergmeisterpokales am Samstag, den 21. Juli 2012. Diesem folgt der Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes für Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Am Abend lädt der Verein zum Tanz ein. Weiterhin betonte er, dass es am 28. Juli 2012 auf dem Fußballplatz in Neustädtel zu einem sportlichem Duell mit dem Musikkops der Bergstadt Schneeberg kommt. Jeder ist herzlich eingeladen und willkommen. Mit Grußworten von verschiedenen Gästen und dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches endete das 25. öffentliche Bergquartal 2012.
Die Bergbrüderschaft Schneeberg mit der Schneeberger Bergkapelle und befreundeten Delegationen beim kleinen Bergaufzug über den Schneeberger Marktplatz. Vorn Karl-Heinz Seifert mit Günther Brückner beim Tragen der Vereinslade (v. l.) Adolf Hüttel wurde für 45 Jahre Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet
Über 5 Neuaufnahmen kann sich der Verein freuen. Werner Öttel, Phil Mischko, Ursula Preis und Jörg Hieke hier auf dem Foto von links nach rechts zu sehen. Nicht anwesend Sven Hubkin.
Gerhard Wahlicht, das älteste anwesende aktive Mitglied
beim Erlöschen der Kerzen.
Fotos und Text: Anja Vieweg
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Schneeberger zu Gast im Elsass
Schneeberg/St. Maurie aux Mines (RL/AV).
Freundschaften sind wie eine Pflanze. Sie müssen gehegt und gepflegt werden, damit sie gedeihen und sich weiter entwickeln können. Solch eine Freundschaft pflegen auch die elsässischen Bergkameraden aus St. Marie aux Mines mit den Bergkameradinnen und Bergkameraden aus dem erzgebirgischen Schneeberg. Aufmerksamen Besuchern der alljährlichen Bergparade zum Schneeberger Bergstreittag am 22. Juli sind da sicherlich auch die elsässischen Bergkameraden aufgefallen. Seit nunmehr bereits 17 Jahren marschieren die Kameraden aus St. Marie aux Mines zum Bergstreittag mit und waren auch schon dreimal bei der Bergparade zum Lichtelfest dabei. Grund genug für die Schneeberger, einmal mehr wieder einen Gegenbesuch in den Elsass zu starten. Am 13.04.2012 machten sich 8 Vereinsmitglieder des Schneeberger Vereins auf, um ihre Freunde im 700 Kilometer entfernten St. Marie aux Mines zu besuchen. Die elsässischen Bergkameraden hatten sich ein umfangreiches Programm einfallen lassen. So unternahmen sie mit den Schneebergern eine Vogesenrundfahrt und besuchten das Heimatmuseum der elsässischen Kleinstadt. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich die Grubenbefahrung in der Grube "Eisenthür". Hier erlebten die Bergkameraden aus Schneeberg Bergbau pur. Zweieinhalb Stunden dauerte die Grubenbefahrung, wo die Schneeberger viel Wissenswertes über den Bergbau in St. Marie aux Mines erfahren haben. Am Nachmittag des 14.04. stand dann noch der Bürgermeisterempfang auf dem Besucherprogramm. In ihren Grußworten betonten sowohl der Vorsitzende der elsässischen Bergbrüder Yves Motsch als auch der Vorsitzende der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" Ray Lätzsch, wie wichtig Freundschaften, gerade auch länderübergreifend, sind. Der Bürgermeister von St. Marie aux Mines hat in seinem Grußwort die Schneeberger Bergkameradinnen und Kameraden 2013 zum großen Jubiläum des elsässischen Vereins eingeladen. Brücken verbinden Landschaften miteinander, Freundschaften verbinden Menschen. Die Freundschaft zwischen den Bergbrüdern aus dem Elsass und den Bergschwestern und Bergbrüdern aus dem Erzgebirge wird aktiv gelebt und in Zukunft weiter ausgebaut.
 
Fotos und Text: Anja Vieweg
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Aufruf Bergmeisterpokal 2012 in Schneeberg

Die Bergbrüderschaft Schneeberg ist dieses Jahr der Ausrichter für den Bergmeisterpokal 2012. Dieser findet am 21. Juli von 13 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt. Interessante bergmännische Spiele, wie das berühmte Bierglas stemmen, die Bergziege melken, das traditionelle Nageln, einen Baumstamm zersägen und etwas neues, Bergmärsche erraten, werden in diesem Jahr für alle Mitwirkenden eine Herausforderung sein. Bitte meldet euch bis zum 30.06.2012 bei dem Vorsitzenden Ray Lätzsch unter folgender Telefonnummer: 0177 3242594 oder E-Mail: Ray.Laetzsch@arcor.de oder info@bergbruederschaft-schneeberg.de. Achtung, der Sieger darf den Pokal mit nach Hause nehmen. Der Ausrichter im nächsten Jahr, welcher sich beim Sächsischen Landesverband dafür bewerben kann, muss dann einen neuen stiften. Die Schneeberger Bergbrüder- und schwester freuen sich auf zahlreiche Anmeldungen und einen lustigen Gaudi im Rahmen des Festwochenendes 45 Jahre Bergbrüderschaft Schneeberg. In unmittelbarer Nähe bietet das KIEZ am Filzteich Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die vielleicht dieses Fest für eine Vereinsausfahrt nutzen wollen. (http://www.kiezschneeberg.de)

Text: Anja Vieweg

Foto: Anja Vieweg
 
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Schneeberger Bergbrüder feiern Jubiläum

45 Jahre liegen nun schon wieder zurück, auf die die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. in diesem Jahr blicken kann. Das soll auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert werden. Im Rahmen des Bergstreittages am 22. Juli 2012 in Schneeberg findet auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg ein tolles Festwochenende mit vielen besonderen Attraktionen statt. Dazu gehören unter Anderem die Ausrichtung des Kinderbergmeisterpokales am Samstag, den 21. Juli 2012 von 10 bis 12 Uhr. Anschließend folgt gleich der Bergmeisterpokal des Sächsischen Landesverbandes für Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Ein Gaudi bei dem die Bergkameradinnen - und kameraden sich auch einmal außerhalb der Bergparaden kennen lernen und Erfahrungen austauschen sollen. Weiter geht es dann im Programm mit den Pöhlbachmusikanten, die von um vier bis halb sieben für Stimmung sorgen. Gegen 19:30 Uhr folgt ein Bierfassanstich mit der sogenannten Eröffnung zum Tanz. Die Bergbrüderschaft Schneeberg lädt alle Interessierten aus Nah und Fern zum Tanz mit der Vogtlandexpressband am Samstagabend in das Festzelt ein. Der Eintritt ist frei. In unmittelbarer Nähe bietet das KIEZ am Filzteich Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die vielleicht dieses Fest für eine Vereinsausfahrt nutzen wollen. (http://www.kiezschneeberg.de) Schon jetzt laden wir alle Interessierten ganz herzlich dazu ein, den Festplatz zu besuchen. Nähere Informationen gibt es in Kürze auf der Internetseite der Bergbrüderschaft Schneeberger Bergparade e. V. unter www.bergbruederschaft-schneeberg.de.

Text: Anja Vieweg

 
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Bergquartal und Bergaufzug am 05.05.2012

SCHNEEBERG (RL). Am 05. Mai begeht die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. ihr 25. Bergquartal. Traditionell geht dem Quartal ein Bergaufzug voraus. Der Bergaufzug, der von der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. und der Schneeberger Bergkapelle sowie Fahnendelegationen befreundeter Bergbrüderschaften gestaltet wird, beginnt um 14:00 Uhr. Die Paradestrecke ist folgendermaßen geplant: Fürstenplatz, Markt, Kirchgasse, Kirchplatz, an St. Wolfgang vorbei zum Georgenplatz. Im Kirchgemeindehaus von St. Wolfgang findet um 14:30 Uhr das Bergquartal statt.

Text: Anja Vieweg

Näheres dazu siehe Termine
AKTUELLES 2011
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20 Jahre Wismut GmbH - Veranstaltung in Berlin am 8. September 2011
 
Erzgebirgische Tradition in Berlin präsentiert

Anlässlich 20 Jahre Wismut GmbH waren vergangenen Donnerstag das Musikkorps Schneeberg und eine Delegation der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. zu Gast im Bundeswirtschaftsministerium.
Während des Anmeldens von Vertreter der Wismut GmbH sowie Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen umrahmten die Bergbrüder und -schwestern aus Schneeberg die Atmosphäre im Eingangsbereich des Ministeriums. Zu Beginn der Festveranstaltung präsentierten die Musiker den Steigermarsch. Der gemeinsame Gesang dieses Bergmannsliedes zeigte die Begeisterung in den Gesichtern der Gäste. Mit weiteren erzgebirgischen Liedern begleiteten das Musikkorps und die Bergbrüderschaft den Abschluss der Veranstaltung, während die Gäste zum Empfang geladen wurden.

 
Bergmännisches Flair im Eingangsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin
links im Bild Ray Lätzsch, rechts Steffen Wünsche
In der Mitte ein Modell einer Grubenlampe von der Wismut GmbH
das Erzgebirge wurde würdig vertreten durch die Bergbrüderschaft
Abschluss der Festveranstaltung, während die Gäste zum Empfang geladen wurden, standen die Bergbrüder- und schwestern Spalier (v. l. n. r. Lothar Bade, Karl Ebert, Jost Schnorr, Christina Kuhnert und Regina Kuhnert)
Das Musikkorps begleitete den Abschluss der Festveranstaltung mit erzgebirgischen Liedern
 
Text und Fotos: Anja Rothemann
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3. Thüringer Bergmannstag in Sondershausen 3. / 4. September 2011
 
Ausfahrt zum Thüringer Bergmannstag

Anlässlich des 3. Thüringer Bergmannstages der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine waren am 1. Septemberwochenende die Schneeberger Bergbrüder- und Schwestern nach Thüringen gereist. Diese Gelegenheit nutze die Bergbrüderschaft gleich für eine Vereinsausfahrt mit Übernachtung. Dabei stand als erster kultureller Höhepunkt das Panoramamuseum (Bauernkriegsmuseum) in Bad Frankenhausen auf dem Programm. Nach einer interessanten Führung stärkten wir uns schnell mit einer Roster von unserem Busfahrer Gerd Schnitzler bevor wir die Jugendherberge ansteuerten. Am Samstagabend hat dann im Festzelt der Thüringer Landesverband zum Tanz eingeladen. Anschließend fand der Großen Bergmännischen Zapfenstreich mit dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg und einigen Delegationen und Fahnenabordnungen befreundeter Vereine statt. Unser 1. Vorsitzender Ray Lätzsch kommandierte den Zapfenstreich vor zahlreichem Publikum. Nach geselligem gemütlichem Beisammensein in der Jugendherberge am Abend, stand dann am Sonntagmorgen der Bergmannstag wieder im Vordergrund für die Bergbrüder- und Schwestern aus Schneeberg. Dieser fand nun seinen glanzvollen Höhepunkt. Rund 2.500 Bergkameradinnen und Bergkameraden aus fast 100 Vereinen Deutschlands haben sich auf dem Appellplatz der Karl-Günther-Kaserne zum Abmarsch zur Abschlussbergparade versammelt. Die Bergbrüder- und Schwestern aus Schneeberg, sowie das Musikkorps Schneeberg marschierten durch die Kultur- und Bergstadt Sondershausen an tausenden Gästen vorbei. Nach der Bergparade ging es dann wieder in Richtung Heimat. Für alle Beteiligten war es eine super organisierte und gelungene Veranstaltung.

 
unterwegs - Besuch des Bauernkriegsmuseums in Bad Frankenhausen
am Abend - geselliges Beisammensein
Na dann -Glück auf und Prost :-) - ein absolut gelunges Wochenende!
weitere Fotos gibt es auf der Seite VEREINSLEBEN ...
Text und Fotos: Anja Rothemann, Bildunterschrifte : Katrin Wünsche
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Bergmeisterpokal für Schüler am 18.06.2011
 
Schüler lernen bergmännische Tradition kennen

Bereits in sechster Auflage startete vergangenen Samstag die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e. V. den Aufruf "Bergmeisterpokal für Kinder". Acht Klassen aus den umliegenden Grund- und Mittelschulen von Bad Schlema, Schneeberg und Aue waren auf der Fundgrube Gesellschaft angetreten um sich dieser Herausforderung zu stellen.
Die Schneeberger Bergrüder wollen so die Kleinen spielerisch an die bergmännische Tradition heranführen und Nachwuchs gewinnen. Folgende Disziplinen mussten gemeistert werden: Arschlederhochsprung, Bergziege melken, Grubenholz umstapeln, Hunt anschieben und Wasserglas stemmen. Zahlreiche Fans waren gekommen, um ihre Mannschaften anzufeuern. Der letztgenannte Wettkampf ist jedes Jahr die am spektakulärsten angenommen Disziplin. Lautstark feuerten die Zuschauer an. Alle acht Jünglinge die hier angetreten waren, kämpften für ihre Mannschaft mit allen Kräften, die ihnen zur Verfügung standen. Im Duell blieben Tom Meinke von der Pestalozzi Mittelschule Klasse 6 b und Julia Windirsch vom Johann-Gottfried-Herder Gymnasium Klasse 6 a übrig. Nach geschlagenen Sieben ein halb Minuten brach es zusammen. Super Rekord, den das Mädchen in der Tasche hatte und somit den männlichen Mitstreiter besiegte. Die Bestleistung beim Arschlederhochsprung mit 1,05 m erreichte die Klasse 6 b von der Pestalozzi Mittelschule Schneeberg. Diese gewannen im Endspurt mit nur einem Punkt Vorsprung ganz knapp den Wanderpokal. Die Sieger können nun eine kostenlose Grubenbefahrung und eine Übernachtung mit der Klasse im Huthaus des CVJM erleben. Negative Bilanz im Wettbewerb war, dass leider nur eine Grundschule angetreten ist. Trotzdem haben sie es sich nicht nehmen lassen hart zu kämpfen. Der Termin ist bei den Kindern nicht mehr aus dem Kalender wegzudenken und wird auch schon für nächstes Jahr in siebter Auflage geplant.

 
Hunt aufschieben - mit und ohne Schwung
Grubenholz umstapeln
Arschlederhochsprung
Schachtziege melken
Wasserglas stemmen
Wasserglas stemmen - man beachte die angespannten Gesichter
Grundschulsieger
Mittelschulsieger
 
Text: Anja Rothemann, Fotos: Katrin Wünsche
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Vereinsausfahrt Lichtenstein / Zwönitz am 14.05.2011

Bergbrüder unterwegs in der Miniwelt mit anschließender Bierverkostung

Die Feengrotten in Saalfeld, die Sektkellerein Rotkäppchen in Freyburg, Prag oder Dresden, all solche Höhepunkte stehen einmal jährlich auf dem Plan der Schneeberger Bergbrüder. In diesem Jahr stand die Miniwelt in Lichtenstein mit anschließender Bierverkostung und Tanzabend in Zwönitz auf dem Programm. Bei wunderschönem Wetter starteten wir mit einem Rundgang durch die Miniwelt um uns die ganze Welt zu Füßen anzuschauen. Am späten Nachmittag ging es dann nach Zwönitz in eine urige Bierbrauerei mit Verkostung, rustigem Brauereibuffet und Tanzabend mit der Disco Let´s Dance. Zur Bereicherung des Abend trug der Zwönitzer Nachtwächter bei. Gegen 22:00 Uhr klopfte er an der Tür und trug das eine oder andere witzige Sprüchlein vor. Nach dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches fuhren wir um Mitternacht zurück in Richtung Heimat. Für alle ging ein sichtlich schöner und unvergesslicher Tag mit viel Spaß und Freude zu Ende. Mit unsere jährlichen Ausfahrt bedankt sich der Vorstand bei den Mitgliedern für den geleisteten Einsatz zu den Bergparaden sowie deren Angehörigen, die ein solches umfangreiches Hobby tolerieren.

 
Auf gehts in die Miniwelt
Sichtliche Begeisterung bei Rundgang durch die Miniwelt - im Hintergrund der schiefe Turm von Pisa, The Tower of London und eine englische Telefonzelle
Eröffnung der Bierverkostung in der Brauerei durch den
Vorsitzenden Ray Lätzsch (rechts), links der Chef der Brauerei
gemütliches Beisammensein am Abend
*
getanzt wurde auch kräftig an diesem Abend
Da Christine leider krank zu Hause bleiben musste, tanzte unser Peter mit seiner kleinen "Ersatzfrau" bis zum Umfallen :-)
Gegen 22:00 Uhr überraschte uns der Zwönitzer Nachtwäschter -
der Spaß kam hierbei nicht zu kurz.
Karl-Heinz Seifert und Peter Rotbarth haben bei Rockmusik das Publikum unterhalten
Beim Brauereibuffet wurde wirklich jeder satt
Punkt Mitternacht endete mit dem gemeinsamen Gesang
des Steigermarsches unsere Ausfahrt
 
Text und Fotos: Anja Rothemann, Fotos und Bildunterschriften mit * gekennzeichnet: Katrin Wünsche
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*Bergquartal am 07.05.2011*

 
Bergbrüder feiern ihr 24. Bergquartal

Wenn am 1. Samstag im Mai eine kleine Bergparade mit der Bergkapelle Schneeberg und befreundeten Delegationen aus Bad Schlema, Ehrenfriedersdorf , Geyer, Jöhstadt und Waldkirchen über den Schneeberger Mark marschiert, dann heißt das die "Schneeberger Bergrüder haben Bergquartal". Da sind kaum die weihnachtlichen Bergparaden vergangen lässt die Jahreshauptversammlung auf sich warten. Punkt 14:30 Uhr erklingt im Schneeberger Kirchgemeindehaus die Glückauf-Fanfare. Der Vorsitzende Ray Lätzsch eröffnete das Quartal und trägt zunächst den Vorstandsbericht vor. In diesem betont er besonders die Arbeit des neuen Vorstandes, aber auch die Arbeit der Mitglieder, die die Ideen des Vorstandes umsetzen. Weiterhin bedankt sich Bergkamerad Lätzsch bei den Partnern, die ein solches aufwendiges Hobby tolerieren. Die Bergbrüderschaft nahm an 19 Bergparaden oder Bergaufzügen teil. Des weiteren waren sie an 16 Delegationen in den verschiedensten Orten des Erzgebirges vertreten, führten eine Mettenschicht, 1 Bergquartal, 7 Mitglieder- und 7 Vorstandssitzungen durch. Dies alles sind aber nicht die einzigen Aufgaben des Vereins. Sportlich waren die Bergkameradinnen und Kameraden auch gut dabei. Der Höhepunkt zur Weltmeisterschaft 2010 war ein Fußballspiel gegen das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg. Getreu dem Motto Bergmusiker und Bergkameraden tauschen Blasinstrumente und Bergbarten gegen Fußballtrikots und Fußballschuhe. Leider musste sich hier die Bergbrüderschaft mit 7:0 geschlagen geben. Das Ergebnis spielte aber nur eine untergeordnete Reihe. Der Spaß und die Zusammenarbeit der beiden Vereine standen im Vordergrund. Der Spaß kommt aber auch bei Vereinsausfahrten mit Angehörigen oder beim Drachenbootrennen auf dem Filzteich nicht zu kurz. Eine wertschätzende Arbeit leisten die Bergrüder immer wieder beim Behindertenfest auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg. Dies ist im Terminplan nicht mehr wegzudenken. Die Bergbrüderschaft veranstaltete außerdem am 20.06.2010 bereits in 5. Auflage den Bergemeisterpokal für Kinder. Hier sollen Kinder und Jugendliche spielerisch an die bergmännischen Traditionen herangeführt werden. Die Pflege einiger Objekte des Schneeberg-Neustädtler sowie des Bad Schlemaer Bergbaulehrpfades sind eine weitere Aufgabe der Brüderschaft. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden zahlreiche Arbeitseinsätze durchgeführt, um die Kleinode der Schneeberger und Schlemaer Geschichte zu erhalten. Außerdem wurden mit der Arbeitsgruppe "Bergmännische Trägergemeinschaft" ca. 100 Erdbestattungen durchgeführt. Im Tagesordnungspunkt 6 und 7 standen die Ehrung verdienter Mitglieder sowie Neuaufnahmen und Austritte zur Debatte. Ulrich Höhl, Mathias Drechsler und Klaus Hofmann wurden durch ihre hervorragende Arbeit im Verein mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet. Bergkamerad Höhl bringt von Jahr zu Jahr die Schaukästen in Schneeberg und Neustädtel auf Vordermann, Bergkamerad Drechsler ist bei jedem Arbeitseinsatz dabei und ergreift auch Selbstinitiative wenn es zum Beispiel um den Gleesbergturm geht und Bergkamerad Hofmann bereichert die Mitgliederversammlungen immer mit interessanten Vorträgen über das Schneeberger Bergrevier oder ähnlichen Themen. Als Neuaufnahme konnte Rene´ Frenzel in den Reihen der Mitglieder begrüßt werden. Positiv ist zu berichten, dass es keinen Austritt gegeben hat. Mit Grußworten von verschiedenen Gästen und dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches endete das 24. öffentliche Bergquartal 2011.
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Bergaufzug in Richtung Gemeindesaal, in der 1. Reihe mit Bergmannslade:
Karl-Heinz Seifert und Heiko Kuhnert

bergmännische Frauenpower - seit Jahren 20 dabei:
Regina Drechsler und Christina Kuhnert

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Auszeichnung verdienter Bergbrüder
von links: Mathias Drechsler, Ulrich Höhl, Klaus Hofmann

Zünftig mit einem Bergschnaps wurde neu in unseren Reihen begrüßt:
Rene Frenzel aus Schneeberg
Der 1. Vorsitzende Ray Lätzsch trägt den Vorstandsbericht vor
Mit dem gemeinsamen Gesang des Steigermarsches endete das 24. öffentliche Bergquartal
Text und Fotos: Anja Rothemann, Fotos und Bildunterschriften mit * gekennzeichnet: Katrin Wünsche
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*Arbeitseinsatz am Gleesbergturm am 16.04.2011*
 

Köhlerturm auf dem Gleesberg erstrahlt in neuem Glanz

Nicht nur Bergparaden gehören zu den Aufgaben der Schneeberger Bergbrüderschaft. Auch die Pflege von Bergbauanlagen in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft. Seit 2007 gehört der Köhlerturm auf dem Gleesberg dazu. Hier leisteten die Schneeberger Bergbrüder vergangenen Samstag einen großen Arbeitseinsatz. Dieser war nach dem langem Winter dringend notwendig geworden. Im Inneren, ganz oben des Turmes wurden die Fenster auf Hochglanz geputzt, um den Besuchern den Blick auf das Erzgebirge wieder zu ermöglichen. Während anschließend eine Grundreinigung von oben nach unten durchgeführt wurde, profitierte auch der Außenbereich des Turmes. Die Bergbrüder haben den Sockel komplett neu verfugt. Der Vorstand bedankt sich bei allen Bergkameraden, die an diesem Wochenende ihre Freizeit geopfert haben, um das Kleinod der Schneeberger Geschichte zu erhalten. Der Turm kann während den Öffnungszeiten der Berggaststätte Gleesberg jederzeit besucht werden.

der Turm erstrahlt in einem neuen Antlitz

Jürgen Brecheis (links oben), Rene´ Frenzel, Günther Brückner (links unten) und Ray Lätzsch beim Gerüst abbauen.
v. l. Lothar Bade, Ulrich Höhl, Günther Brückner und Jürgen Brecheis beim Verfugen

Ulrich Höhl und Lothar Bade beim Verfugen
Ulrich Höhl und Lothar Bade - ein Spaß muss auch ab und zu mal sein

v. r. Karl Ebert, Rene´ Frenzel, Jürgen Brecheis und Günther Brückner beim Verfugen des kompletten Sockels
Mike Rothemann (l.) und Ray Lätzsch putzten die Fenster auf der Plattform des Turmes auf Hochglanz

Mike Rothemann und Ray Lätzsch bei der Grundreinigung im Inneren des Turmes
Lothar Bade (l.), Ulrich Höhl, Günther Brückner und Jürgen Brecheis beim Verfugen des Turmes
 
Text und Fotos: Anja Rothemann
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*Reinigungsarbeiten an der Eichhörnchenquelle am 09.04.2011*
 
Da für den Schlemaer Gemeindeanzeiger Fotos von der Eichhörnchenquelle benötigt wurden, die Zeit also drängte und bei der Reinigung zwei Personen durchaus reichen, gab es wieder einen Einsatz der "Bergfamilie" Wünsche an der Eichhörnchenquelle. Da wir in Bad Schlema zu Hause sind, war das für uns wie immer ein schnell und gern erledigter Einsatz. Laub und Schmutz entfernt - schon ist die Quelle wieder ein Hingucker.

 

Steffen Wünsche kehrt die alten Blätter aus
Reinigung des Beckens

aktive Hilfe aus der Bergzwergengruppe :-)
Reinigung der Fugen - na, macht Papa das ordentlich?
Text und Fotos: Katrin Wünsche
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