1967 - 2017 50 Jahre Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

Aktuelles 2020

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Rückblick auf das Jahr 2019 der Schneeberger Bergbrüder Ein   ereignisreiches   Jahr   der   Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   ist   zu Ende    gegangen.    Mit    den    traditionellen    Bergparaden    in    der    Adventszeit    in    den verschiedensten   Bergstädten   im   Erzgebirge   und   der   großen   Abschlussbergparade des   sächsischen   Landesverbandes   der   Bergmann-,   Hütten-   und   Knappenvereine am   4.   Advent   endete   das   Bergjahr.   Ein   Höhepunkt   in   der   Adventszeit   war   die   7. Bergmannsweihnacht      im      Gewandhaus      zu      Leipzig      am      3.      Advent.      Das Landesbergmusikkorps   Sachsen   -   Musikkorps   der   Bergstadt   Schneeberg   und   die Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   stimmten   die   über   2000   Zuschauer im     Gewandhaus     auf     die     bevorstehende     Weihnachtszeit     musikalisch     und bergmännisch ein. Die   erste   Parade   des   Jahres   2019   begingen   die   Bergbrüder   zum   Stadtgründungstag in Johanngeorgenstadt Ende Februar. Der        erste        Höhepunkt        im        Bergjahr        war        das        Bergquartal,        die Jahreshauptversammlung     der     Bergbrüderschaft     „Schneeberger     Bergparade“, welche   am   ersten   Samstag   im   Monat   Mai   abgehalten   wurde.   Im   letzten   Jahr   fand das   Quartal   erstmalig   in   der   Kulturstätte   in   Lindenau   statt.   Auf   Grund   steigender Mitgliederzahlen   sind   die   Räumlichkeiten   des   „Weißen   Hirsch“   zu   klein   geworden. Auch   die   Mettenschicht   fand   am   6.   Dezember   in   Lindenau   statt.   Der   Raum   wurde bergmännisch-weihnachtlich   geschmückt   und   kaum   ein   Platz   blieb   unbesetzt   zur Mettenschicht   bei   den   Schneeberger   Bergbrüdern.   Zudem   konnten   wir   am   selben Abend    noch    400    Euro    an    Spenden    einsammeln,    welche    an    Familie    Müller    der Gaststätte am Gleesberg für ihren kranken Sohn gingen. Am   25.   Mai   wurde   im   Rahmen   des   Schneeberger   Jahrmarktes   der   Kinder   „HALLI GALLI“   die   vierzehnte   Auflage   des   „Bergmeisterpokal   für   Schüler“   veranstaltet.   Zu dem   bergmännisch   angelegten   Wettstreit   trafen   sich   zehn   Mannschaften   aus   den umliegenden   Grund-   und   Oberschulen   bzw.   Gymnasien   aus   der   Region.   Dabei sollte     die     Nachwuchsgewinnung     für     die     Schneeberger     Bergbrüder     und     die Zusammenarbeit   mit   den   Schulen   und   Vereinen   der   Bergstadt   Schneeberg   an   erster Stelle   stehen.   Der   sportliche   Ehrgeiz   durfte   natürlich   auch   nicht   fehlen.   Die   Schüler kämpften mit großem Teamgeist und hoher Motivation um den Bergmeisterpokal. Der    Juni    war    von    großer    Hitze    geprägt.    Die    Bergbrüderschaft    „Schneeberger Bergparade“,     die     ja     meistens     bei     etwas     kühleren     Temperaturen     in     der Weihnachtszeit     unterwegs     sind,     trotzten     der     großen     Hitze     und     hatten     drei Veranstaltungen. In    der    Altenbetreuungs-    und    Wohnanlage    Sonnenschlöß´l    fand    das    alljährliche Sommerfest     für     Bewohner     und     Gäste     statt.     Die     Schneeberger     Bergbrüder umrahmten   diese   Veranstaltung   und   marschierten   zu   den   Klängen   des   Steigerliedes durch die Außenanlage des Sonnenschlöß´l. Am   30.   Juni   wurde   der   ökumenische   Gottesdienst   an   der   Halde   Fundgrube   Anna und   Schindler   abgehalten,   mit   Unterstützung   der   Bergbrüderschaft   „Schneeberger Bergparade“.     Am     gleichen     Wochenende     wurde     zudem     das     34.     Freiberger Bergstadtfest     ausgerichtet.     Im     Rahmen     des     Festprogrammes     wurde     der Bergmeisterpokal   des   sächsischen   Landesverbandes   der   Bergmanns-,   Hütten-   und Knappenvereine   ausgetragen.   Die   Delegation   der   Schneeberger   Bergbrüderschaft konnte bei dem bergmännischen Wettstreit den 3. Platz erkämpfen. Zum   Bergstreittag   am   22.   Juli   weilten   die   befreundeten   Bergbrüderschaften   aus dem    Elsass    und    Leoben    wieder    unter    uns.    Sie    zogen    gemeinsam    mit    allen Bergbrüderschaften   und   Bergmusikern   in   einer   Großen   Bergparade   von   Neustädtel nach Schneeberg. Das „Sommerfest- Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam“ fand am 7. September auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt. Wie jedes Jahr ist es für die Schneeberger Bergbrüder eine Herzensangelegenheit, dieses Fest mit zu organisieren, auszugestalten und mit „Manpower“ zu unterstützen. Anlässlich       der       Ernennung       zum       UNESCO-Welterbe       der       Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří    wurde    am    14.    September    2019    ein    Großer    Sächsischer Bergmännischer      Zapfenstreich      in      Freiberg      durchgeführt.      Dieser      Titel      ist zurückzuführen   auf   die   jahrhundertealte   Bergbaugeschichte   dieser   Regionen   mit den   verbundenen   Traditionen,   welche   einzigartig   sind.   Einen   Tag   später   sahen   sich die    Bergleute    des    sächsischen    Landesverbandes    der    Bergmanns-,    Hütten-    und Knappenvereine    wieder,    zum    Festumzug    des    Bergfestes    in    Pobershau.    Die Mitgliedsvereine   waren   mit   ca.   1000   Bergleuten   und   Bergmusikanten   dabei   und repräsentierten die bergbaulichen Wurzeln der Stadt. Danach   folgten   noch   der   Bergmännische   Gottesdienst   zum   Reformationstag   in   der Neustädtler   Kirche   und   die   Gedenkandacht   zum   Volkstrauertag   am   Ehrenmal   in Schneeberg. Die   Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   hat   zudem   eine   Arbeitsgruppe Bergmännische        Trägergemeinschaft.        Zahlreiche        Erdbestattungen        und Urnenbeisetzungen     führte     die     Trägergemeinschaft     unter     der     Leitung     des Zeichenschütz durch und erwies den Verstorbenen die letzte Ehre. Die      Pflege      der      bergbaulichen      Schauobjekte,      welche      die      Schneeberger Bergbrüderschaft      in      der      Schneeberger/Neustädtler      und      Bad      Schlemaer Bergbaulandschaft    betreut,    kam    im    vergangenen    Jahr    auch    nicht    zu    kurz.    Die Bergbrüderschaft   Schneeberg   hat   hier   in   der   WSE   einen   zuverlässigen   Partner gefunden,   was   aber   nicht   heißt,   dass   die   Mitglieder   des   Vereins   keine   Arbeit   mehr mit   den   Objekten   hatten.   Dazu   zählt   der   Pulverturm   bei   der   Fundgrube   Gesellschaft, der       Haldensturz       mit       Kaue       auf       der       Fundgrube       Sauschwart,       das Knappschaftsdenkmal   Sankt   Anna   an   der   Filzteichstraße,   der   Brendel-Stein   sowie der    Köhlerturm    auf    dem    Gleesberg    und    die    Eichhörnchenquelle    in    Aue-Bad Schlema. In   der   Novemberversammlung   der   Bergbrüderschaft   wurde   ein   Projekt   vorgestellt, welches    über    ein    Jahr    geplant    und    photographisch    festgehalten    wurde,    der Jahreskalender   der   Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   für   2020.   Gregor Lorenz    und    Thomas    Riebe    waren    bei    vielen    Veranstaltungen    dabei,    wo    die Schneeberger    Bergbrüder    in    ihren    historischen    Habits    an    Bergparaden    und    - aufzügen    teilgenommen    hatten.    Zudem    wurden    noch    zahlreiche    Termine    für Aufnahmen bei den Pflegschaftsobjekten des Vereines gefunden. Am   22.   November   konnte   sich   der   Verein   zudem   über   eine   ganz   besondere   Ehrung freuen.   Mit   dem   Große   Regionalpreis   des   Erzgebirgskreises   –   ERZgeBÜRGER   wurde     in     der     Kategorie     „Engagement     für     eine     lebenswerte     Heimat“,     die Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. ausgezeichnet. Seit   Dezember   können   die   Schneeberger   zudem   ein   neu   gestaltetes   Schaufenster der    Bergbrüderschaft    Schneeberg    bestaunen.    Das    Geschäft    allOptik    stellte    uns dafür eines ihrer Fenster am Schneeberger Markt zur Verfügung. Die   Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   wünscht   allen   ein   gesundes   und friedvolles   Jahr   und   möchte   sich   auch   nochmals   bei   allen   Mitgliedern   und   deren Familien,   allen   Unterstützern   und   Förderern   für   ihre   geleistete   Arbeit   bedanken   und freut sich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Ohne Euren Enthusiasmus wäre dies alles nicht möglich. Text: Mike Rothemann Bilder: Gregor Lorenz, Fotoatelier-LORENZ   Landratsamt Erzgebirgskreis
„1000 Lichter entzünden – Traditionen leben – Unser Erzgebirge ist Weihnachten!“ – Digitale Premiere des Filmprojekts zur Bergmännischen Weihnacht 2020  Erzgebirgische   Weihnacht   ohne   bergmännisches   Brauchtum,   dem   Stolz   dieser   Region,   ist   undenkbar.   Im Corona-Jahr    2020    haben   Abordnungen    hiesiger    Bergbrüderschaften    gezeigt,    dass    man    besonders    in dieser   Krisenzeit,   nach   der Absage   aller   Bergparaden,   Mettenschichten   und   Weihnachtsmärkte   im Advent, fester   denn   je   zusammensteht.   Dass   die   überlieferten   Werte   und   Traditionen   im   Erzgebirge   leben,   zeigt   ab sofort ein kurzfristig produzierter Imagefilm. Dieser    entstand    im    Auftrag    des    Landratsamtes    Erzgebirgskreis    und    mit    großer    Unterstützung    des Sächsischen     Landesverbandes     der     Bergmanns-,     Hütten-     und     Knappenvereine     e.     V.     und     seiner Mitgliedsvereine.   Am   14.12.2020   feiert   der   Film   nunmehr   seine   digitale   Premiere   und   kann   ab   sofort   u.   a. über    den    Youtube-Kanal    des    Erzgebirgskreises     sowie    die    Landkreis-Homepage     abgerufen    werden. Zusätzlich steht der Clip über die Plattform Vimeo zum freien Download  zur Verfügung.   Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, zu den Intentionen der Filmproduktion: „Angesichts   der   Absage   aller   Bergparaden   im   Erzgebirge   aufgrund   der   Corona-Pandemie   hat   es sehr    gut    getan,    als    unsere    Idee,    den    vielen    bergmännischen    Traditionsvereinen    dennoch    in geeigneter   Form   die   Ehre   zu   erweisen,   auf   großen   Zuspruch   fiel.   Der   Sächsische   Landesverband der   Bergmanns-,   Hütten-   und   Knappenvereine   e.   V.   mit   seinem   Ersten   Vorsitzenden   Ray   Lätzsch   an der   Spitze   und   auch   Landesbergmusikdirektor   Jens   Bretschneider   haben   sofort   ihre   Unterstützung zugesagt. Persönlich   tief   berührt,   konnte   ich   die   Abschlusszeremonie   des   Films   auf   dem   Schindlerschacht   in der   Bergstadt   Schneeberg   mit   Vertretern   von   Bergmanns-,   Hütten-   und   Knappenvereinen   sowie Bergmusikkapellen   am   Vorabend   des   ersten   Advents   verfolgen.   Ich   verneige   mich   vor   diesem spontanen   Engagement   der   Vereinsvertreter   und   dem   an   den   Tag   gelegten   Zusammenhalt   über   die Landkreisgrenzen   hinaus.   Tragen   wir   alle   die   Botschaft   des   Films   hinein   in   die   Stuben   unserer erzgebirgischen   Heimat   und   weit   darüber   hinaus.   Mit   Hoffnung,   Zuversicht   und   einem   starken Willen   werden   wir   diese   schwierige   Zeit   zusammen   meistern.   Man   schaut   gerade   jetzt   auf   diese stolze     UNESCO-Montanregion.     Es     sind     keine     Floskeln,     wenn     wir     davon     sprechen,     dass Zusammenhalt,   das   Für-   und   Miteinander   in   der   Sache   die   große   Stärke   der   Altvorderen   unserer erzgebirgischen   Heimat   war   und   auch   heute   noch   ist.   In   diesem   Geiste   leben   sehr   viele   hier   bei   uns die   Vereinsarbeit,   das   vielfältige   Ehrenamt   und   ganz   besonders   die   bergmännische   Tradition   und Kultur   des   Erzgebirges,   die   zum   immateriellen   Weltkulturerbe   gehört.   Dieses   Erbe   hochzuhalten,   es zu   leben   und   zu   verbreiten,   so   wie   es   das   tausend   fache   Licht   der   Weihnacht   bei   uns   symbolisiert, sollte gerade jetzt unser aller Bestreben sein.“   Die   Filmemacher   hinter   dem   Projekt   sind   STUDIO2   MEDIA   aus   Eibenstock/Sosa.   Gedreht   wurde   an   den Originalschauplätzen   St.-Annen-Kirche   in   Annaberg-Buchholz,   Pferdegöpel   Marienberg,   Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.,      Fundgrube      Sauschwart      sowie      Schindlerschacht      in      Schneeberg      und      im Besucherbergwerk   Glöckel   in   Johanngeorgenstadt.   Den   „roten   Faden“   durch   das   Drehbuch   bildet   ein Bergknappe,   der,   begleitet   von   einem   „alt   eingesessenen“   Obersteiger,   die   einzelnen   Drehorte   aufsucht bzw.   das   Licht   der   Hoffnung   –   das   Licht   der   Weihnacht   weitergibt.         Den   musikalischen   Rahmen   bildet   der Steiger-Marsch,    intoniert    von    regionalen    Bergmusikern.    Begleitet    werden    sie    von    Vertretern    der Bergbrüderschaften aus der jeweiligen Region. Dazu André Heinrich, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Marienberg: „Ich   freue   mich   sehr   darüber,   dass   die   Idee   zu   dem   Film   entwickelt   und   so   schnell   umgesetzt wurde.   Mit   der   Darstellung   der   lebendigen   Bergbautraditionen   der   Region   zeigt   der   Film   den   Kern unserer   erzgebirgischen   Identität.   Ich   bin   stolz   darauf,   dass   auch   wir   als   Bergstadt   Marienberg   mit dazu   beitragen   können,   in   diesem   Jahr   wenigstens   virtuell   zu   vermitteln,   welche   gelebte   Tradition sich    gerade    in    der    Vorweihnachtszeit    mit    dem    überall    entzündeten    Licht,    den    Bergparaden, Hutzenabenden,   Mettenschichten   u.v.m.   verbindet   –   auch   wenn   es   uns   sehr   schmerzt,   dass   sie   in diesem    Jahr    nicht    wie    gewohnt    stattfinden    konnten,    um    uns    und    unsere    Besucher    auf    die Weihnachtszeit einzustimmen.“   Höhe-     und     Schlusspunkt     des     ca.     6-minütigen     Films     bildet     das     gemeinsame     Musizieren     des Steigermarsches    in   Anwesenheit    von    Fahnen-,    Standarten-    und    Schellenbaumträgern    regionaler    und überregionaler   Vereine.         Dies   wurde   auf   der   Fundgrube   Anna   und   Schindler,   dem   Firmengelände   der Bergsicherung    Sachsen    GmbH,    in    der    Bergstadt    Schneeberg    unter    Einhaltung    der    gültigen    Corona- Bedingungen gedreht. Ray Lätzsch, Vorsitzender Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zur Filmproduktion: „Die   Idee,   mit   diesem   Film   die   Herzen   unserer   Erzgebirger   zu   erreichen,   aber   auch   das   Erzgebirge über   seine   Grenzen   hinaus   bekannt   zu   machen,   war   uns   eine   tiefe   Herzensangelegenheit.   In   keiner anderen   Bergbauregion   Deutschlands   ist   das   bergmännische   Brauchtum   so   tief   verwurzelt   wie   hier bei   uns   in   Sachsen,   speziell   dem   Erzgebirge.   Auch   wenn   wir   dieses   Jahr   die   Adventszeit   nicht   wie gewohnt    feiern    können,    lassen    Sie    uns    mit    diesem    Film    unsere    Herzen    erwärmen.    Wir,    der Sächsische   Landesverband   der   Bergmanns-,   Hütten-   und   Knappenvereine,   sind   stolz   Bestandteil dieses Filmes zu sein.“   Dank an die Mitwirkenden/Abordnungen: Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V.,                          Erster Vorsitzender Ray Lätzsch Knappenverein Altenberg e.V. Historischer Bergbauverein Aue e.V. Bergbrüderschaft Bad Schlema e.V. Bergknappschaft zu Berggießhübel im Gebirgsverein 1899 e.V. Knappschaft Breitenbrunn e.V. Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf e.V. Historische Freiberger Berg-und Hüttenknappschaft e.V. Bergknapp- und Brüderschaft Frohnau e.V. Bergbrüderschaft Geyer e.V. Bergbautraditionsverein Wismut Hartenstein Freundeskreis Geologie und Bergbau e.V. Bergknapp-und Brüderschaft Jöhstadt e.V. Kirchberger Natur- und Heimatfreunde e.V. (Kirchberger Bergbrüder) IG Historischer Erzbergbau Lößnitz e.V.   Bergknappschaft Marienberg e.V. Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers e.V. Saigerhüttenknappschaft im Saigerhüttenverein Olbernhau-Grünthal e.V. Heimatverein Reinsdorf e.V. Bergknapp- und Brüderschaft Oberscheibe / Scheibenberg e.V.  Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e.V. Alte Hoffnung Erbstolln e.V. Historische Berg- und Hüttenknappschaft Seiffen e.V.  Bergbrüderschaft Thum e.V. Hüttenknappschaft "Blaufarbenwerk Zschopenthal" e.V. Steinkohlenbergbauverein Zwickau e.V. Bergmännischer Traditionsverein Zwönitz e.V.   Dank an die Musikkorps und Musikvereine: Landesbergmusikkorps Sachsen Schneeberg e.V., Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V. Bergmännischer Musikverein Ehrenfriedersdorf e.V. Bergmusikkorps "SAXONIA" Freiberg e.V. Bergmusikkorps "Frisch Glück" Annaberg- Buchholz/Frohnau e.V. Bergmännischer Musikverein Jöhstadt/Grumbach e.V. Bergmusikkorps "Glück Auf" Oelsnitz - Die Oelsnitzer Blasmusikanten e.V. Musikkorps der Stadt Olbernhau e.V.   Dank an die Darsteller von Obersteiger und Knappe: Johannes Langer Noah Bretschneider   Dank an die Unterstützer: Oberbürgermeister und Bürgermeister der Bergstädte Annaberg-Buchholz, Marienberg, Schneeberg sowie Johanngeorgenstadt und Oelsnitz/E. Bergsicherung Sachsen GmbH in Schneeberg Bergbaumuseum Oelsnitz/E. Besucherbergwerk „Glöckl“ Johanngeorgenstadt Pferdegöpel Marienberg; St. Annenkirche Annaberg-Buchholz Huthaus Sauschwart Schneeberg   Realisiert mit besonderer Unterstützung des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V..    Quelle:
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1967 - 2017 50 Jahre Bergbrüderschaft “Schneeberger Bergparade” e. V.

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Rückblick auf das Jahr 2019 der Schneeberger Bergbrüder Ein       ereignisreiches       Jahr       der       Bergbrüderschaft       „Schneeberger Bergparade“   ist   zu   Ende   gegangen.   Mit   den   traditionellen   Bergparaden   in der   Adventszeit   in   den   verschiedensten   Bergstädten   im   Erzgebirge   und der   großen   Abschlussbergparade   des   sächsischen   Landesverbandes   der Bergmann-,    Hütten-    und    Knappenvereine    am    4.    Advent    endete    das Bergjahr.       Ein       Höhepunkt       in       der       Adventszeit       war       die       7. Bergmannsweihnacht    im    Gewandhaus    zu    Leipzig    am    3.    Advent.    Das Landesbergmusikkorps   Sachsen   -   Musikkorps   der   Bergstadt   Schneeberg und   die   Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“   stimmten   die   über 2000   Zuschauer   im   Gewandhaus   auf   die   bevorstehende   Weihnachtszeit musikalisch und bergmännisch ein. Die    erste    Parade    des    Jahres    2019    begingen    die    Bergbrüder    zum Stadtgründungstag in Johanngeorgenstadt Ende Februar. Der      erste      Höhepunkt      im      Bergjahr      war      das      Bergquartal,      die Jahreshauptversammlung        der        Bergbrüderschaft        „Schneeberger Bergparade“, welche am ersten Samstag im Monat Mai abgehalten wurde. Im   letzten   Jahr   fand   das   Quartal   erstmalig   in   der   Kulturstätte   in   Lindenau statt.   Auf   Grund   steigender   Mitgliederzahlen   sind   die   Räumlichkeiten   des „Weißen   Hirsch“   zu   klein   geworden.   Auch   die   Mettenschicht   fand   am   6. Dezember     in     Lindenau     statt.     Der     Raum     wurde     bergmännisch- weihnachtlich    geschmückt    und    kaum    ein    Platz    blieb    unbesetzt    zur Mettenschicht   bei   den   Schneeberger   Bergbrüdern.   Zudem   konnten   wir   am selben   Abend   noch   400   Euro   an   Spenden   einsammeln,   welche   an   Familie Müller der Gaststätte am Gleesberg für ihren kranken Sohn gingen. Am   25.   Mai   wurde   im   Rahmen   des   Schneeberger   Jahrmarktes   der   Kinder „HALLI   GALLI“   die   vierzehnte   Auflage   des   „Bergmeisterpokal   für   Schüler“ veranstaltet.   Zu   dem   bergmännisch   angelegten   Wettstreit   trafen   sich   zehn Mannschaften    aus    den    umliegenden    Grund-    und    Oberschulen    bzw. Gymnasien   aus   der   Region.   Dabei   sollte   die   Nachwuchsgewinnung   für   die Schneeberger   Bergbrüder   und   die   Zusammenarbeit   mit   den   Schulen   und Vereinen     der     Bergstadt     Schneeberg     an     erster     Stelle     stehen.     Der sportliche   Ehrgeiz   durfte   natürlich   auch   nicht   fehlen.   Die   Schüler   kämpften mit großem Teamgeist und hoher Motivation um den Bergmeisterpokal. Der     Juni     war     von     großer     Hitze     geprägt.     Die     Bergbrüderschaft „Schneeberger     Bergparade“,     die     ja     meistens     bei     etwas     kühleren Temperaturen   in   der   Weihnachtszeit   unterwegs   sind,   trotzten   der   großen Hitze und hatten drei Veranstaltungen. In    der    Altenbetreuungs-    und    Wohnanlage    Sonnenschlöß´l    fand    das alljährliche   Sommerfest   für   Bewohner   und   Gäste   statt.   Die   Schneeberger Bergbrüder    umrahmten    diese    Veranstaltung    und    marschierten    zu    den Klängen des Steigerliedes durch die Außenanlage des Sonnenschlöß´l. Am    30.    Juni    wurde    der    ökumenische    Gottesdienst    an    der    Halde Fundgrube    Anna    und    Schindler    abgehalten,    mit    Unterstützung    der Bergbrüderschaft   „Schneeberger   Bergparade“.   Am   gleichen   Wochenende wurde   zudem   das   34.   Freiberger   Bergstadtfest   ausgerichtet.   Im   Rahmen des    Festprogrammes    wurde    der    Bergmeisterpokal    des    sächsischen Landesverbandes      der      Bergmanns-,      Hütten-      und      Knappenvereine ausgetragen.   Die   Delegation   der   Schneeberger   Bergbrüderschaft   konnte bei dem bergmännischen Wettstreit den 3. Platz erkämpfen. Zum       Bergstreittag       am       22.       Juli       weilten       die       befreundeten Bergbrüderschaften   aus   dem   Elsass   und   Leoben   wieder   unter   uns.   Sie zogen    gemeinsam    mit    allen    Bergbrüderschaften    und    Bergmusikern    in einer Großen Bergparade von Neustädtel nach Schneeberg. Das „Sommerfest- Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam“ fand am 7. September auf dem Gelände der Bergsicherung Schneeberg statt. Wie jedes Jahr ist es für die Schneeberger Bergbrüder eine Herzensangelegenheit, dieses Fest mit zu organisieren, auszugestalten und mit „Manpower“ zu unterstützen. Anlässlich    der    Ernennung    zum    UNESCO-Welterbe    der    Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří     wurde     am     14.     September     2019     ein     Großer Sächsischer    Bergmännischer    Zapfenstreich    in    Freiberg    durchgeführt. Dieser        Titel        ist        zurückzuführen        auf        die        jahrhundertealte Bergbaugeschichte   dieser   Regionen   mit   den   verbundenen   Traditionen, welche   einzigartig   sind.   Einen   Tag   später   sahen   sich   die   Bergleute   des sächsischen       Landesverbandes       der       Bergmanns-,       Hütten-       und Knappenvereine   wieder,   zum   Festumzug   des   Bergfestes   in   Pobershau. Die   Mitgliedsvereine   waren   mit   ca.   1000   Bergleuten   und   Bergmusikanten dabei und repräsentierten die bergbaulichen Wurzeln der Stadt. Danach       folgten       noch       der       Bergmännische       Gottesdienst       zum Reformationstag   in   der   Neustädtler   Kirche   und   die   Gedenkandacht   zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Schneeberg. Die     Bergbrüderschaft     „Schneeberger     Bergparade“     hat     zudem     eine Arbeitsgruppe         Bergmännische         Trägergemeinschaft.         Zahlreiche Erdbestattungen   und   Urnenbeisetzungen   führte   die   Trägergemeinschaft unter   der   Leitung   des   Zeichenschütz   durch   und   erwies   den   Verstorbenen die letzte Ehre. Die   Pflege   der   bergbaulichen   Schauobjekte,   welche   die   Schneeberger Bergbrüderschaft   in   der   Schneeberger/Neustädtler   und   Bad   Schlemaer Bergbaulandschaft   betreut,   kam   im   vergangenen   Jahr   auch   nicht   zu   kurz. Die     Bergbrüderschaft     Schneeberg     hat     hier     in     der     WSE     einen zuverlässigen   Partner   gefunden,   was   aber   nicht   heißt,   dass   die   Mitglieder des   Vereins   keine   Arbeit   mehr   mit   den   Objekten   hatten.   Dazu   zählt   der Pulverturm   bei   der   Fundgrube   Gesellschaft,   der   Haldensturz   mit   Kaue   auf der   Fundgrube   Sauschwart,   das   Knappschaftsdenkmal   Sankt   Anna   an   der Filzteichstraße,     der     Brendel-Stein     sowie     der     Köhlerturm     auf     dem Gleesberg und die Eichhörnchenquelle in Aue-Bad Schlema. In   der   Novemberversammlung   der   Bergbrüderschaft   wurde   ein   Projekt vorgestellt,     welches     über     ein     Jahr     geplant     und     photographisch festgehalten       wurde,       der       Jahreskalender       der       Bergbrüderschaft „Schneeberger   Bergparade“   für   2020.   Gregor   Lorenz   und   Thomas   Riebe waren   bei   vielen   Veranstaltungen   dabei,   wo   die   Schneeberger   Bergbrüder in   ihren   historischen   Habits   an   Bergparaden   und   -aufzügen   teilgenommen hatten.   Zudem   wurden   noch   zahlreiche   Termine   für   Aufnahmen   bei   den Pflegschaftsobjekten des Vereines gefunden. Am    22.    November    konnte    sich    der    Verein    zudem    über    eine    ganz besondere      Ehrung      freuen.      Mit      dem      Große      Regionalpreis      des Erzgebirgskreises     –     ERZgeBÜRGER     –     wurde     in     der     Kategorie „Engagement     für     eine     lebenswerte     Heimat“,     die     Bergbrüderschaft „Schneeberger Bergparade“ e. V. ausgezeichnet. Seit    Dezember    können    die    Schneeberger    zudem    ein    neu    gestaltetes Schaufenster   der   Bergbrüderschaft   Schneeberg   bestaunen.   Das   Geschäft allOptik   stellte   uns   dafür   eines   ihrer   Fenster   am   Schneeberger   Markt   zur Verfügung. Die    Bergbrüderschaft    „Schneeberger    Bergparade“    wünscht    allen    ein gesundes   und   friedvolles   Jahr   und   möchte   sich   auch   nochmals   bei   allen Mitgliedern   und   deren   Familien,   allen   Unterstützern   und   Förderern   für   ihre geleistete    Arbeit    bedanken    und    freut    sich    weiterhin    auf    eine    gute Zusammenarbeit. Ohne Euren Enthusiasmus wäre dies alles nicht möglich. Text: Mike Rothemann Bilder: Gregor Lorenz, Fotoatelier-LORENZ   Landratsamt Erzgebirgskreis
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„1000 Lichter entzünden – Traditionen leben – Unser Erzgebirge ist Weihnachten!“ Digitale Premiere des Filmprojekts zur Bergmännischen Weihnacht 2020  Erzgebirgische   Weihnacht   ohne   bergmännisches   Brauchtum,   dem   Stolz dieser   Region,   ist   undenkbar.   Im   Corona-Jahr   2020   haben   Abordnungen hiesiger    Bergbrüderschaften    gezeigt,    dass    man    besonders    in    dieser Krisenzeit,    nach    der    Absage    aller    Bergparaden,    Mettenschichten    und Weihnachtsmärkte   im   Advent,   fester   denn   je   zusammensteht.   Dass   die überlieferten   Werte   und   Traditionen   im   Erzgebirge   leben,   zeigt   ab   sofort ein kurzfristig produzierter Imagefilm. Dieser   entstand   im   Auftrag   des   Landratsamtes   Erzgebirgskreis   und   mit großer       Unterstützung       des       Sächsischen       Landesverbandes       der Bergmanns-,      Hütten-      und      Knappenvereine      e.      V.      und      seiner Mitgliedsvereine.   Am   14.12.2020   feiert   der   Film   nunmehr   seine   digitale Premiere    und    kann    ab    sofort    u.    a.    über    den    Youtube-Kanal    des Erzgebirgskreises     sowie    die    Landkreis-Homepage     abgerufen    werden. Zusätzlich   steht   der   Clip   über   die   Plattform   Vimeo   zum   freien   Download   zur Verfügung.   Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, zu den Intentionen der Filmproduktion: „Angesichts   der   Absage   aller   Bergparaden   im   Erzgebirge   aufgrund der   Corona-Pandemie   hat   es   sehr   gut   getan,   als   unsere   Idee,   den vielen    bergmännischen    Traditionsvereinen    dennoch    in    geeigneter Form     die     Ehre     zu     erweisen,     auf     großen     Zuspruch     fiel.     Der Sächsische       Landesverband       der       Bergmanns-,       Hütten-       und Knappenvereine   e.   V.   mit   seinem   Ersten   Vorsitzenden   Ray   Lätzsch an       der       Spitze       und       auch       Landesbergmusikdirektor       Jens Bretschneider haben sofort ihre Unterstützung zugesagt. Persönlich    tief    berührt,    konnte    ich    die    Abschlusszeremonie    des Films   auf   dem   Schindlerschacht   in   der   Bergstadt   Schneeberg   mit Vertretern    von    Bergmanns-,    Hütten-    und    Knappenvereinen    sowie Bergmusikkapellen   am   Vorabend   des   ersten   Advents   verfolgen.   Ich verneige       mich       vor       diesem       spontanen       Engagement       der Vereinsvertreter   und   dem   an   den   Tag   gelegten   Zusammenhalt   über die   Landkreisgrenzen   hinaus.   Tragen   wir   alle   die   Botschaft   des   Films hinein    in    die    Stuben    unserer    erzgebirgischen    Heimat    und    weit darüber   hinaus.   Mit   Hoffnung,   Zuversicht   und   einem   starken   Willen werden   wir   diese   schwierige   Zeit   zusammen   meistern.   Man   schaut gerade   jetzt   auf   diese   stolze   UNESCO-Montanregion.   Es   sind   keine Floskeln,   wenn   wir   davon   sprechen,   dass   Zusammenhalt,   das   Für- und    Miteinander    in    der    Sache    die    große    Stärke    der    Altvorderen unserer   erzgebirgischen   Heimat   war   und   auch   heute   noch   ist.   In diesem   Geiste   leben   sehr   viele   hier   bei   uns   die   Vereinsarbeit,   das vielfältige     Ehrenamt     und     ganz     besonders     die     bergmännische Tradition     und     Kultur     des     Erzgebirges,     die     zum     immateriellen Weltkulturerbe   gehört.   Dieses   Erbe   hochzuhalten,   es   zu   leben   und   zu verbreiten,   so   wie   es   das   tausend   fache   Licht   der   Weihnacht   bei   uns symbolisiert, sollte gerade jetzt unser aller Bestreben sein.“   Die     Filmemacher     hinter     dem     Projekt     sind     STUDIO2     MEDIA     aus Eibenstock/Sosa.   Gedreht   wurde   an   den   Originalschauplätzen   St.-Annen- Kirche   in   Annaberg-Buchholz,   Pferdegöpel   Marienberg,   Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.,     Fundgrube     Sauschwart     sowie     Schindlerschacht     in Schneeberg   und   im   Besucherbergwerk   Glöckel   in   Johanngeorgenstadt. Den    „roten    Faden“    durch    das    Drehbuch    bildet    ein    Bergknappe,    der, begleitet    von    einem    „alt    eingesessenen“    Obersteiger,    die    einzelnen Drehorte   aufsucht   bzw.   das   Licht   der   Hoffnung   –   das   Licht   der   Weihnacht weitergibt.            Den    musikalischen    Rahmen    bildet    der    Steiger-Marsch, intoniert     von     regionalen     Bergmusikern.     Begleitet     werden     sie     von Vertretern der Bergbrüderschaften aus der jeweiligen Region. Dazu André Heinrich, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Marienberg: „Ich   freue   mich   sehr   darüber,   dass   die   Idee   zu   dem   Film   entwickelt und   so   schnell   umgesetzt   wurde.   Mit   der   Darstellung   der   lebendigen Bergbautraditionen    der    Region    zeigt    der    Film    den    Kern    unserer erzgebirgischen    Identität.    Ich    bin    stolz    darauf,    dass    auch    wir    als Bergstadt   Marienberg   mit   dazu   beitragen   können,   in   diesem   Jahr wenigstens    virtuell    zu    vermitteln,    welche    gelebte    Tradition    sich gerade   in   der   Vorweihnachtszeit   mit   dem   überall   entzündeten   Licht, den   Bergparaden,   Hutzenabenden,   Mettenschichten   u.v.m.   verbindet –   auch   wenn   es   uns   sehr   schmerzt,   dass   sie   in   diesem   Jahr   nicht   wie gewohnt   stattfinden   konnten,   um   uns   und   unsere   Besucher   auf   die Weihnachtszeit einzustimmen.“   Höhe-     und     Schlusspunkt     des     ca.     6-minütigen     Films     bildet     das gemeinsame     Musizieren     des     Steigermarsches     in    Anwesenheit     von Fahnen-,      Standarten-      und      Schellenbaumträgern      regionaler      und überregionaler    Vereine.            Dies    wurde    auf    der    Fundgrube    Anna    und Schindler,   dem   Firmengelände   der   Bergsicherung   Sachsen   GmbH,   in   der Bergstadt   Schneeberg   unter   Einhaltung   der   gültigen   Corona-Bedingungen gedreht. Ray Lätzsch, Vorsitzender Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zur Filmproduktion: „Die    Idee,    mit    diesem    Film    die    Herzen    unserer    Erzgebirger    zu erreichen,    aber    auch    das    Erzgebirge    über    seine    Grenzen    hinaus bekannt    zu    machen,    war    uns    eine    tiefe    Herzensangelegenheit.    In keiner   anderen   Bergbauregion   Deutschlands   ist   das   bergmännische Brauchtum   so   tief   verwurzelt   wie   hier   bei   uns   in   Sachsen,   speziell dem   Erzgebirge.   Auch   wenn   wir   dieses   Jahr   die   Adventszeit   nicht wie   gewohnt   feiern   können,   lassen   Sie   uns   mit   diesem   Film   unsere Herzen      erwärmen.      Wir,      der      Sächsische      Landesverband      der Bergmanns-,    Hütten-    und    Knappenvereine,    sind    stolz    Bestandteil dieses Filmes zu sein.“   Dank an die Mitwirkenden/Abordnungen: Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V., Erster Vorsitzender Ray Lätzsch Knappenverein Altenberg e.V. Historischer Bergbauverein Aue e.V. Bergbrüderschaft Bad Schlema e.V. Bergknappschaft zu Berggießhübel im Gebirgsverein 1899 e.V. Knappschaft Breitenbrunn e.V. Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf e.V. Historische Freiberger Berg-und Hüttenknappschaft e.V. Bergknapp- und Brüderschaft Frohnau e.V. Bergbrüderschaft Geyer e.V. Bergbautraditionsverein Wismut Hartenstein Freundeskreis Geologie und Bergbau e.V. Bergknapp-und Brüderschaft Jöhstadt e.V. Kirchberger Natur- und Heimatfreunde e.V. (Kirchberger Bergbrüder) IG Historischer Erzbergbau Lößnitz e.V.   Bergknappschaft Marienberg e.V. Knappschaft des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers e.V. Saigerhüttenknappschaft im Saigerhüttenverein Olbernhau-Grünthal e.V. Heimatverein Reinsdorf e.V. Bergknapp- und Brüderschaft Oberscheibe / Scheibenberg e.V.  Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" e.V. Alte Hoffnung Erbstolln e.V. Historische Berg- und Hüttenknappschaft Seiffen e.V.  Bergbrüderschaft Thum e.V. Hüttenknappschaft "Blaufarbenwerk Zschopenthal" e.V. Steinkohlenbergbauverein Zwickau e.V. Bergmännischer Traditionsverein Zwönitz e.V.   Dank an die Musikkorps und Musikvereine: Landesbergmusikkorps Sachsen Schneeberg e.V., Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V. Bergmännischer Musikverein Ehrenfriedersdorf e.V. Bergmusikkorps "SAXONIA" Freiberg e.V. Bergmusikkorps "Frisch Glück" Annaberg- Buchholz/Frohnau e.V. Bergmännischer Musikverein Jöhstadt/Grumbach e.V. Bergmusikkorps "Glück Auf" Oelsnitz - Die Oelsnitzer Blasmusikanten e.V. Musikkorps der Stadt Olbernhau e.V.   Dank an die Darsteller von Obersteiger und Knappe: Johannes Langer Noah Bretschneider   Dank an die Unterstützer: Oberbürgermeister und Bürgermeister der Bergstädte Annaberg- Buchholz, Marienberg, Schneeberg sowie Johanngeorgenstadt und Oelsnitz/E. Bergsicherung Sachsen GmbH in Schneeberg Bergbaumuseum Oelsnitz/E. Besucherbergwerk „Glöckl“ Johanngeorgenstadt Pferdegöpel Marienberg; St. Annenkirche Annaberg-Buchholz Huthaus Sauschwart Schneeberg   Realisiert mit besonderer Unterstützung des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V..          Quelle:
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